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Autoversicherung - Welche Police braucht man wirklich?

Wer genau weiß, was er braucht und will, kauft zielgerichtet und verplempert kein Geld. Das gilt für den Gang in das Kaufhaus ebenso wie für den Abschluss einer Autoversicherung. Für viele Autofahrer ist jedoch die Welt der Policen rund um das Auto ein schwer zu durchdringendes Dickicht. Da ist es ganz wichtig, für Klarheit zu sorgen. Unsere Übersicht soll helfen, Ihnen bei der Wahl der richtigen Autoversicherung zu helfen.

Natürlich führt an der Haftpflicht kein weg vorbei. Darauf macht spätestens die Zulassungsstelle aufmerksam, wenn man das gerade gekaufte Auto anmelden und die Nummernschilder haben will und keinen Nachweis über diese Pflichtversicherung vorlegen kann. Alle anderen Policen sind freiwillig. Die werden von keiner Behörde kontrolliert. Da kommt das böse Erwachen erst im Schadensfall. Durch einen Fahrfehler im Straßengraben gelandet und keine Vollkasko-Police? Das kann teuer werden. Die am häufigsten unterschätzte Versicherung allerdings ist die Verkehrsrechtsschutz-Police. Sehr viele Autofahrer verzichten zähneknirschend darauf, um ihr gutes Recht zu kämpfen, weil sie die Anwalts- und Gerichtskosten scheuen.

Sind Sie richtig versichert?
Wir sagen Ihnen, wozu die wichtigesten sieben Policen da sind, wer sie braucht und wofür sie zahlen. Und vielleicht stellen Sie ja fest, dass eine Versicherung nicht mehr nötig ist - auch gut. Verschaffen Sie sich einen Überblick.

1. Haftpflicht
Sie ist für jeden Autofahrer Pflicht. Ohne diese Police darf kein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen bewegt, ja nicht einmal abgestellt werden. Wer gegen diese Pflicht verstößt, begeht eine Straftat. Die Haftpflichtversicherung bezahlt die Schäden, die Sie mit Ihrem Auto anderen im Straßenverkehr zufügen. Dabei kommt sie sowohl für Sach-, als auch für eventuelle Personenschäden auf. Das Fahren ohne Haftpflichtversicherung ist strafbar. Es drohen Beschlagnahme des Autos und der Verlust der Fahrerlaubnis. Für angerichtete Schäden haftet der unversicherte Fahrer dann persönlich.

2. Vollkasko
Für alle erforderlich, die einen umfassenden Schutz für ihr Auto wünschen. In der Regel empfiehlt sich die Vollkasko für neue Fahrzeuge. Bei geleasten oder finanzierten Autos ist sie sogar zwingend vorgeschrieben. Wichtigste Vollkasko-Leistung: Sie zahlt für selbst verschuldete Schäden am eigenen Auto. Weiterhin tritt sie ein bei Diebstahl, Kollisionen mit Wild, Glasbruch sowie Schäden durch Brand, Hagel, Wasser und Sturm. Die Vollkasko ist relativ teuer und meist für Autos bis zu einem Alter von etwa vier bis fünf Jahren sinnvoll. Vor dem Umstieg auf die Teilkasko sollte man aber prüfen, ob die wirklich viel günstiger ist.

3. Teilkasko
Die Teilkasko ist im Prinzip all jenen Autofahrern zu empfehlen, deren Fahrzeug schon mehr als vier bis fünf Jahre alt ist und die wenigstens gegen Wildschäden und Diebstahl abgesichert sein sollen. Bis auf den Schutz bei selbst verschuldeten Schäden am eigenen Auto hat die Teilkasko den gleichen Deckungsumfang wie die Vollkasko: Diebstahl, Glasbruch, Schäden durch Wild, Brand, Hagel, Wasser und Sturm. Für ältere Autos ist die Teilkasko in der Regel der richtige Tipp. Aber es gibt Fälle, in denen der umfassende Vollkasko-Schutz günstiger oder zumindest kaum teurer ist als die Teilkasko.

4. Verkehrsrechtsschutz
Diese Police ist jedem Autofahrer dringend anzuraten. Denn alle motorisierten Verkehrsteilnehmer sind täglich Situationen ausgesetzt, die ganz schnell zu einem Rechtsstreit führen können. Im Falle eines Rechtsstreits bezahlt sie die Anwalts-, Gerichts- und Gutachterkosten. Häufige Fälle: Streit um Montagsauto oder Werkstattpfusch, Bußgeldangelegenheiten oder Vorwürfe wie Unfallflucht. Die Versicherung tritt nur ein, wenn der Streit Aussicht auf Erfolg hat. Bei Fällen wegen Alkohol oder Unfallflucht ist die Kostenübernahme davon abhängig, dass sich der Beschuldigte als unschuldig erweist.

5. Schutzbrief
Diese Versicherung ist für die Wagenlenker ein empfehlenswerter Schutz, die viel und auf längeren Strecken unterwegs sind, egal, ob als dienstlich Reisender oder als Tourist im In- und Ausland. Bleibt das Auto durch eine Panne oder einen Unfall liegen, deckt der Schutzbrief vor allem Hotel-, Abschlepp- und Rücktransportkosten ab, wenn das Malheur weit entfernt vom Wohnort passiert (meist ab 50 Kilometer). Ein Schutzbrief ist auch dann sinnvoll, wenn man bereits eine Mobilitätsgarantie des Herstellers hat. Die tritt nämlich nur bei Pannen ein, nicht bei Unfällen. Häufig ist der Schutzbrief Bestandteil der Haftpflichtpolice.

6. Mallorca-Police
Wer im Ausland mit dort zugelassenen Fahrzeugen fahren will, etwa einem Mietwagen oder dem Auto von Freunden, sollte diese Versicherung haben. Vor allem für einige südeuropäische Länder ist sie ganz wichtig. Die zum Beispiel in Griechenland, Portugal und Spanien sehr niedrigen Haftpflicht-Deckungssummen werden auf deutsches Niveau gehoben. So wird das Risiko ausgeschaltet, selbst zahlen zu müssen. Erkundigen Sie sich bei Versicherung oder Autovermieter, wie es mit der Haftpflicht-Deckung in Ihrem Reiseland aussieht. Wie der Schutzbrief ist auch die Mallorca-Police bisweilen Bestandteil der Haftpflicht.

7. Insassenschutz
Diese Versicherung, die häufig als unnütz bezeichnet wird, ist vor allem für Fahrer interessant, die sich gegen eigene Verletzungen durch einen selbst verurschuldeten Unfall absichern wollen.Die Versicherung zahlt unabhängig von der Schuldfrage dem Fahrer und den anderen Insassen des verunfallten Fahrzeugs Schadenersatz. Hierbei geht es immer ausschließlich um Personenschaden. Diese Police ist in der Regel eine doppelte Absicherung. Die Mitfahrer sind nämlich bereits über die Haftpflicht des Autos abgesichert. Wer schon eine private Unfallversicherung hat, braucht diesen Schutz nicht.

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