Auto Versteigerung im Internet

Wer sein Auto im Internet anbietet, darf die Versteigerung nicht einfach platzen lassen. So wurde ein launischer Anbieter eines gebrauchten Pkw zur Zahlung von 2500 Euro an den Meistbietenden verurteilt. Er hatte die Offerte vor dem offiziellen Ende der Versteigerung wieder gelöscht, angeblich wegen Ölverlustes im Getriebe. Tatsächlich aber hatte er das Auto längst an einen anderen Interessenten veräußert. Mit solch einer Willkür würde jede Online-Versteigerung zur Farce, so die Richter des Oberlandesgerichtes Oldenburg (AZ 8 U 93/05).

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Autor: admin
Datum: Freitag, 4. April 2008 21:58
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