Erd- und Autogas sind preisgünstige Alternativen zu Benzin und Diesel

Wie unterscheiden sich die Gasarten, welche Autos können damit fahren, und was ist noch zu beachten?

Erdgas – auch als Compressed Natural Gas (CNG) bekannt – ist wie Erdöl ein Naturprodukt, das hauptsächlich aus Methan besteht. Abhängig von dessen Gehalt unterscheidet man L-Gas (79,8 bis 87,0) Prozent Methan) und H-Gas (87,1 bis 99,1 Prozent Methan). Laut Experten reicht dieser fossile Brennstoff noch für rund 160 Jahre.

Um Erdgas effektiv zu verbrennen, müssen die Motoren entsprechend modifiziert werden. Deshalb geht der Trend eindeutig zu CNG-optimierten Serienmodellen “ab Werk”. Doch das Angebot ist noch gering. Hersteller wie Volvo – vor Jahren mit mehreren Erdgasautos am Start – sind momentan nicht dabei. Andere wie Audi haben ein fertiges Gasauto “in der Schublade”, zögern aber, es auf den Markt zu bringen.

Nach rund 150 km ist bei den meisten Schluss. Das will VW ändern: Der Ende 2008 startende Passat TSI EcoFuel soll mit einer Füllung knapp 400 Kilometer schaffen. Noch aus einem weiteren Grund dürfte er ein (Gas-) Renner werden: Sein doppelt aufgeladener 1,4-Liter-Vierzylinder leistet stolze 150 PS und stemmt schon ab 1500 Touren 220 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbelwelle. Das verspricht Fahrspaß ohne Reue beim Tanken. Übrigens: Viele der örtlichen Gasversorger subventionieren die Anschaffung von neuen Erdgas-Autos.

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Autor: admin
Datum: Samstag, 12. April 2008 16:12
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