Autohersteller Bayerische Motoren Werke AG (BMW)

Den Ursprung haben die Bayerischen Motoren Werke aus dem von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke (im Jahre 1913). Ein weiteren Ursprung für BMW war die Gustav Otto-Flugmaschinenfabrik. Beide Unternehmen fusionierten später zu dem Vorläufer von BMW, der Bayerischen Motoren Werke. Zunächst wurde die Unternehmung im Jahre 1917, in eine GmbH fimiert, ein Jahr später wurde aus der GmbH schon eine AG, die BMW AG.

Ein wichtiger Entwicklungsschritt in dem Unternehmen wurde durch den Ingenieur Max Fritz entwickelt, es handelte sich um ein Flugzeugmotor mit einem so genannten Höhenvergaser. Der Vorteil an diese Erfindung war, dass der Motor auch in einer Atmosphäre sehr gut lief, die von der Konsistenz “dünner” war. Dies war für die Unternehmung ein solcher Mitbewerbervorteil, dass sie einen Auftrag über 2000 Motoren von der Preußischen Herresverwaltung erhielten.

Durch den Versailler Vertrag wurde es in Deutschland verboten, Flugzeuge bzw. Motoren für den Bereich herzustellen. Da dies das einzige Produkt von BMW war, entschloss sich der Hauptaktionär Castiglioni die Firma zu “verlassen” und nahm dabei den Namen bzw. die Rechte an dem Namen BMW mit. Die Firmierung der alten BMW Firma wurde in Südbremse (später Knorr-Bremse) umgewandelt.

Durch den Wechsel zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) wurde die komplette Firmierung in BMW umgewandelt. In dieser Unternehmung wurde in den anschließenden Jahren Motorräder entwickelt. Das erste Motorrad von BMW war die R32, die von Max Friz und Martin Stolle entwickelt wurde, wird von der Konsistenz bzw. dem Aufbau auch heute noch bei aktuellen Motorrädern angewendet.

Im Jahre 1928 wurde die Fahrzeugfabrik Eisenach AG übernommen, welche den Kleinwagen Dixi herstellte. Diese wurde später in 3/15 PS bzw. DA1 umgenannt und war das erste Serien-Automobil in Eisenach.

Während des zweiten Weltkrieges wurde komplett auf Kriegsmaschinerie umgestellt. Es wurden Motorräder und ebenfalls Flugmotoren hergestellt, die dem jeweiligen Kriegszweck dienen sollten. Zwischen den Jahren 1937 und 1942 wurde für den Krieg das Modell 325 gebaut.

Nach dem zweiten Weltkrieg und der Übernahme des Werkes in Eisenach durch die Sowjetunion musste die Unternehmung fast wieder aus dem Nichts aufgebaut werden. Die Hauptfabriken waren zerstört bzw. demontiert. BMW hielt sich in der Nachkriegszeit durch die Produktion von Motorrädern, Kochtöpfen und auch Fahrzeugbremsen über Wasser.

Erst ab dem Jahre 1951 konnte das erste Nachkriegs-Automobil vorgestellt werden. Dies war jedoch ein “Luxusmodell” mit 6 Zylindern (später ein V8-Motor). Durch einen rückläufigen Motorradabsatz Mitte der 50er Jahre, bot die BMW Unternehmung ab dem Jahre 1955 die bekannte Isetta im Programm an.

Spektakuläres gab es auch in den folgenden Jahren, durch eine verhinderte Übernahme durch die Belegschaft, Kleinstaktionären, BMW Händlern und ebenfalls mit dem Kohlenhändler Erich Nold / Darmstädter Aktionärs erreicht hatte wurde die Unternehmung nicht von der Daimler-Benz AG übernommen.

Durch den Einstieg des Industriellen Herbert Quandt bzw. die Quandt Gruppe bekam BMW wieder ausreichende finanzielle Mittel für die Entwicklung einen neuen Mittelklasse-Modells zusammen. Von nun an ging es bergauf.

Durch die Rover Übernahme gab es jedoch auch bei BMW starke Probleme, welches BMW Milliarden Euro kostete. Im Endeffekt wurde dann die Notbremse gezogen und MG-Rover wurde für eine symbolische Summe von 5 Pfund an eine britische Investorengemeinschaft verkauft. Land Rover ging für einen höheren Preis an Ford. Nur die Kleinwagen Marke Mini verblieb bei der BMW Group.

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Gelesen: 1552 · heute: 3 · zuletzt: 19. August 2017

Autor: admin
Datum: Freitag, 15. August 2008 13:28
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