Beiträge vom August, 2008

Autohersteller Ford Motors

Freitag, 15. August 2008 13:33

Die Ford Motor Company wurde im Jahre 1903 durch 12 Investoren und einem Kapital von 28.000 U$ – Dollar gegründet. Ein Investor war der bekannte Henry Ford, der schon in jungen Jahren (mit 15 Jahren) seinen ersten Verbrennungsmotor baute.

Durch einen marketingtechnischen und auch technischen Coup den Henry Ford aufstellte, wurde das Auto im ganzen Lande bekannt. Er fuhr die 1 Meile auf dem St. Clair-Sees innerhalb von 39,4 Sekunden. Dies überzeugte den Rennfahrer Oldfield, der das Automobil auf seiner Reise quer durch das ganze Land mitnahm und so Ford zu einer Marke aufbaute.

Durch die stetige Teilnahme an Autorennen, z.B. dem Coast-to-Coast Rennen, und auch den sehr guten Platzierungen wurde die Marke Ford immer bekannter. Durch die Berühmtheit des Modell Ts war es auf den Straßen Amerikas allgegenwärtig. Durch die gesteigerte Nachfrage, und der damit zusammenhängenden Knappheit an Produktionsfaktoren, führte Ford die Fließfertigung ein. Dies führte zu enormen Steigerungen in der Produktion und der Wirtschaftlichkeit.

Bekannt wurde Ford auch durch sein soziales Arrangement für seine Mitarbeiter, so mussten diese nur 8 Stunden am Tag arbeiten und erhielten ansehliche Gehälter. Ebenfalls wurde für Arbeitnehmer ein neues System für eine Art Gewinnbeteiligung eingeführt, was die Mitarbeiter noch stärker mit dem Unternehmen gebunden hatte.

Ein Führungswechsel bei Ford gabe es im Jahre 1919, der Vorsitz der Company wurde auf den Sohn des Henry Ford, Edsel Ford, übertragen. Trotz der starken weiteren Einflussnahme des Henry Ford, konnte sich in naher Zukunft Edsel Ford im Bereich der Autokonstruktion weiter durchsetzen.

Ihm und seinen Entwicklern gelang vor 1927 ein weiteres erfolgreiches Ford Modell, das Modell A, es wurde in der Zeit von 1927 bis 1931 mehr als 4 Millionen mal produziert und auch verkauft.

Schon relativ verstarb Edsel Ford an Magenkrebs im Jahre 1943, die offene Stelle die durch dieses Unglück entstanden war, sollte lt. Henry Ford durch Harry Bennett übernommen werden. Was jedoch durch interne Diskrepanzen nicht geschah, so dass Henry Ford die Geschäfte wieder in die Hand nahm.

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Autohersteller DKW

Freitag, 15. August 2008 13:32

Die Unternehmung ist bis auf die Jahre 1902 zurückzuführen, sie wurde ursprünglich von Jorgen Skafte Rasmussen und Carl Ernst gegründet. Ernst stieg jedoch im Jahre 1904 wieder aus. Wodurch die Unternehmung im Jahre 1913 in die Zschopauer Maschinenfabrik J.S. Rasmussen umgewandelt wurde. Sie war auf den Produktpalette rund um Dampfmaschinen, Haushaltsgeräte bis zu Geräten für die Elektrotherapie aufgestellt.

Durch den ersten Weltkrieg kam die Unternehmung bzw. der Handel fast völlig zum Erliegen. Durch die Herstellung von Zündern, konnte die Unternehmung in dieser schwierigen Zeit jedoch wachsen und expandieren. Durch die treibende Kraft von Rasmussen, der in mehreren Firmen aktiv war, konnte dieser mit einem Studienkollegen an der Entwicklung im Bereich der Dampfmaschinen arbeiten. Diese wurde nach dem ersten Weltkrieg aus Mangel an Interesse eingestellt.

Durch den Kauf von Rechten an einem Zweitakt-Kleinmotor (Hugo Ruppe), der zunächst 18 cm³ und 0,25 PS als “Des Knaben Wunsch” erfolgreich vermarktet wurde, entwickelte sich ein Fahrradhilfsmotor mit einer Leistung von 2 PS.

“Das kleine Wunder” wurde so erfoglreich verkauft, dass Rasmussen 1920 sogar das erste DKW Automobil entwickelte (jedoch nie über den Prototypenstatus hinausgekommen). Ab dem Jahre 1922 wurden dann in Zschopau Motorräder hergestellt. Das wohl Bekannteste Motorrad war die berühmte Blutblase. Durch den Kauf der kompletten Lizenz der Schnürle Umkehrspülung konnte eine verbesserte Wärmeabfuhr gewährleistet werden. Die Nutzung dieser Technologie verkaufte Rasmussen dann an andere Hersteller.

Im Jahre 1925 übernahm die DKW die Slaby Beringer Automobilgesellschaft und begann ab diesem Zeitpunkt mit der Entwicklung und der Produktion einer Droschke und ebenfalls mit einem Lieferwagen mit einem Elektroantrieb.

1932 bildete der Kleinwagenproduzent DKW mit der bereits 1929 erworbenen Oberklassen Marke Audi, sowie den Herstellern von Luxusfahrzeugen Horch und Mittelklassewagen Wanderer die Auto Union.

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Autohersteller DaimlerChrysler AG

Freitag, 15. August 2008 13:31

Die Unternehmung DaimlerChrysler AG geht bis in das 19 Jahrhundert zurück. In den ersten Zeiten meldete Gottlieb Daimler die ersten Patente für die Ursprünge des Automobils an.

1883 wurde erstmals das Patent auf einen “Gasmotor mit Glührohrzündung”, sowie ebenfalls für die “Regulierung der Geschwindigkeit des Motors durch Steuerung des Auslassventils” angemeldet. 1985 wurde dann durch Herrn Carl Friedrich Benz das erste Patent für ein dreirädiges Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor und einer elektrischen Zündung patentiert. Die aus den beiden Arbeiten beider Automobilpioniere hervorgegangenen Unternehmen “Benz & Co. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim” und der “Daimler – Motoren – Gesellschaft” fusionierten im Jahre 1926 zur Daimler – Benz AG. Diese hatte ihren Hauptsitz in Berln.

Durch die große Bündelung von Ingenierswissen der beiden Unternehmen, fungierte das Unternehmen immer wieder als Innovationsführer. Z.B: wurde 1951 die Sicherheitsfahrgastzelle, 1981 der Airbag und der Gurtstrammer eingeführt.

Im Jahre 1998 fusionierte die Daimler – Benz AG mit der amerikanischen Unternehmung Chrysler AG zur neuen DaimlerChrysler AG. Der Hauptsitz des Unternehmens ist immer noch in Stuttgart.

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Autohersteller Daimler Motoren Gesellschaft (DMG)

Freitag, 15. August 2008 13:31

Die Ursprünge des Unternehmens gehen bis auf das Jahr 1887 zurück. In diesem Jahr kaufte der damalige Gottlibe Daimler ein Grundstück mit Werkgebäuden am Cannstatter Seelberg. Dies war der Grundstock für das spätere Imperium.

Schon 3 Jahre später wurde, durch finanzkräftige Investoren, die Daimler-Motoren-Gesellschaft. Leider verstarb gerade in diesem Jahr auch Gottlieb Daimler. Im gleichen Jahr wurde ebenfalls ein neues Gelände in Untertürkheim erworben. Durch die Übernahme der Motorenfabrik Berlin AG im Jahre 1902, wurde im selben Jahr ebenfalls der Namen Mercedes patentrechtlich als geschützter Markenname eingetragen.

Durch eine verherrenden Großbrand in Cannstatt im Jahre 1903 wurden alle Produktionsmaschinen und auch die schon produzierten Fahrzeuge zerstört. Kurzerhand wurde die komplette Produktion nach Untertürkheim umstrukturiert. Das ewige Modell des Mercedes Zeichens, der Dreizackstern wird das Symbol der Unternehmung, die ersten gehandelten Aktien waren im Jahr 1911 erhältlich.

Durch den ersten Weltkrieg wuchs der Bedarf an militärischen Fahrzeugen, Flugmotoren und an Flugzeugen, wodurch ein weiteren Werk unabdingbar wurde. Dies wurde dann in Sindelfingen erbaut (1914) und schon im Jahre 1915 in Betrieb genommen.

Im Jahre 1926 erfolgte dann die Fusion mit der Benz & Cie zur Daimler – Benz AG und so wurde die Daimler Motoren Gesellschaft aufgelöst.

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Autohersteller Brütsch Kleinstwagen

Freitag, 15. August 2008 13:30

Der damalige Egon Brütsch, ehemalige Rennfahrer und Kunststoffspezialist, entwarf Automobile die in die Gruppe der Kleinstwagen eingestuft werden können. Der zweisitzige Kleinwagen, den Brütsch, Anfang der fünfziger Jahre entwickelte, musste durch den Abnehmer Friedrich (Mitinhaber Firma Alzmetall, Maier & Friederich in Altenmarkt) noch überarbeitet werden. Dieses Automobil, der Spatz, wurde später als Victoria 250 bzw. Burgfalke FB250 bekannt.

Auch die Misserfolge des Zwerg und des Zwerg II hinderte Herrn Brütsch nicht an der Weiterentwicklung seiner Fahrzeuge. So dass schon im Jahre 1956 auf der IFMA einen türlosen Einsitzer (als dreirädiges Gefährt), die Mopetta, präsentierte (dieses Exemplar wurde leider nur 14 mal produziert). Ebenfalls wurde in dem Jahr 1956 auf der IFMA der Rollera vorgestellt, aber auch hiervon wurden nur 8 Exemplare von Brütsch gebaut, aber er fand einen Lizenznehmer.

Auch Weiterentwicklung z.b. des Spatz, der Bussard wurden nur 11 mal verkauft, ebenso das Modell Pfeil wurde nur 8 Mal bis zum Jahre 1958 gefertigt. Auch das Modell V-2 und das modifizierte Modell der V-2-N wurden nicht in sehr großen Stückzahlen produziert, so dass Brütsch im Jahre 1958 dem Autobau den Rücken kehrte.

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Autohersteller Borgward

Freitag, 15. August 2008 13:29

Der Gründer der Borgward Werke bzw. des Automobilhersteller war Carl F.W. Borgward. Dieser wurde am 10.11.1890 in Hamburg Altona geboren und war ein Sohn eines Kohlehändlers.

Er studierte Maschinenbau und beendete diese Ausbildung im Jahre 1913. Durch den Einstieg in die Bremer Reifenindustrie und der baldigen Umstrukturierung in die Bremer Kühlerfabrik Borgward & Co. wurde der Grundstein für das spätere Imperium gelegt.

Schon in den Jahren 1924 / 1925 wurden die ersten Exemplare der bekannten Blitzkarren und Goliath produziert und ausgeliefert. Im Jahre 1929 gründete Borgward mit dem Kaufmann Tecklenburg die Firma Goliath-Werke Borgward & Co. Durch die Übernahme der Hansa-Lloyde Werke expandierte die Unternehmung zu Borgward Gruppe. Zu den Hansa Lloyde Werken gehörten die Werke in Bremen und Varel. Durch die Produktion der Dreirad-Limousine Pionier konnte Borgward seinen Geschäftspartner schon im Jahre 1937 auszahlen und alleine die komplette Führung der Unternehmung fortsetzen.

Durch die gute Marktannahme des Pionier expandierte das Unternehmen soweit, dass in Bremen das damals modernste Werk enstand und ebenfalls neue Modelle eingeführt wurden. Nicht nur im Automobilbereich zeigte Borgwards ein geschicktes Händchen, auch im LKW-Bereich wurde er einer der bedeutendsten Produzenten in Deutschland.

Während der Zeit des zweiten Weltkrieges wurde die Produktion auf Kriegsmaschinerie umgestellt und es wurden für diese Zwecke Halbkettenfahrzeuge, Schützenpanzer und auch Zugmaschinen produziert.

Durch die Bombardierung im zweiten Weltkrieg und die Wirren des Krieges und der Nachkriegszeit, wurde das Werk in Bremen fast komplett zerstört. Nicht nur das das Werk zerstört wurde, Borgward geriet auch in Kriegsgefangenschaft. Diese Zeit wurde von Borgward ebenfalls produktiv genutzt und er konstruierte während dieser Zeit ein komplett neues Fahrzeug, den Borgward Hansa 1500.

Durch eine geschickte Teilung der Unternehmung in mehrere Firmen, war es Borgwards möglich meher Rohstoffzuteilungen nach den Kriegsjahren zu erhalten. Die LKW Produktion kam ebenfalls sehr schnell nach dem Krieg, im Jahre 1945, wieder in gang.

Durch das sehr erfolgreiche Angebot des Lloyd LP 300, welches unter dem VW Käfer positioniert war, könnte sehr schnell die alte Stärke des Unternehmens wieder aufgebaut werden.

Durch weitere innovative Angebote, wie z.B. einem Dieselmotor, Automatikgetriebe wurde die Unternehmung, in den Nachkriegsjahren, sehr schnell wieder einer der größten Produzenten in Deutschland.

Nicht nur im klassischen Automobil Bereich wurde Borgwards einer der führenden Unternehmer, auch im Bereich der Nutz- und Militärfahrzeuge wurde das Unternehmen ein deutschlandweiter Führer.

Den wohl größten Erfolg erreichte Borgwards durch das Modell Borgward Isabella, die über 200.000 Mal verkauft wurde.

Borgward war zwar ein begnadeter Ingenieur, jedoch kannte er sich in kaufmännischen Angelegenheiten dementsprechend weniger aus. Was langfristig leider zu einer Insolvenz führte, die wohl spektakulärste Insolvenz im Bereich der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

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Autohersteller Bayerische Motoren Werke AG (BMW)

Freitag, 15. August 2008 13:28

Den Ursprung haben die Bayerischen Motoren Werke aus dem von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke (im Jahre 1913). Ein weiteren Ursprung für BMW war die Gustav Otto-Flugmaschinenfabrik. Beide Unternehmen fusionierten später zu dem Vorläufer von BMW, der Bayerischen Motoren Werke. Zunächst wurde die Unternehmung im Jahre 1917, in eine GmbH fimiert, ein Jahr später wurde aus der GmbH schon eine AG, die BMW AG.

Ein wichtiger Entwicklungsschritt in dem Unternehmen wurde durch den Ingenieur Max Fritz entwickelt, es handelte sich um ein Flugzeugmotor mit einem so genannten Höhenvergaser. Der Vorteil an diese Erfindung war, dass der Motor auch in einer Atmosphäre sehr gut lief, die von der Konsistenz “dünner” war. Dies war für die Unternehmung ein solcher Mitbewerbervorteil, dass sie einen Auftrag über 2000 Motoren von der Preußischen Herresverwaltung erhielten.

Durch den Versailler Vertrag wurde es in Deutschland verboten, Flugzeuge bzw. Motoren für den Bereich herzustellen. Da dies das einzige Produkt von BMW war, entschloss sich der Hauptaktionär Castiglioni die Firma zu “verlassen” und nahm dabei den Namen bzw. die Rechte an dem Namen BMW mit. Die Firmierung der alten BMW Firma wurde in Südbremse (später Knorr-Bremse) umgewandelt.

Durch den Wechsel zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) wurde die komplette Firmierung in BMW umgewandelt. In dieser Unternehmung wurde in den anschließenden Jahren Motorräder entwickelt. Das erste Motorrad von BMW war die R32, die von Max Friz und Martin Stolle entwickelt wurde, wird von der Konsistenz bzw. dem Aufbau auch heute noch bei aktuellen Motorrädern angewendet.

Im Jahre 1928 wurde die Fahrzeugfabrik Eisenach AG übernommen, welche den Kleinwagen Dixi herstellte. Diese wurde später in 3/15 PS bzw. DA1 umgenannt und war das erste Serien-Automobil in Eisenach.

Während des zweiten Weltkrieges wurde komplett auf Kriegsmaschinerie umgestellt. Es wurden Motorräder und ebenfalls Flugmotoren hergestellt, die dem jeweiligen Kriegszweck dienen sollten. Zwischen den Jahren 1937 und 1942 wurde für den Krieg das Modell 325 gebaut.

Nach dem zweiten Weltkrieg und der Übernahme des Werkes in Eisenach durch die Sowjetunion musste die Unternehmung fast wieder aus dem Nichts aufgebaut werden. Die Hauptfabriken waren zerstört bzw. demontiert. BMW hielt sich in der Nachkriegszeit durch die Produktion von Motorrädern, Kochtöpfen und auch Fahrzeugbremsen über Wasser.

Erst ab dem Jahre 1951 konnte das erste Nachkriegs-Automobil vorgestellt werden. Dies war jedoch ein “Luxusmodell” mit 6 Zylindern (später ein V8-Motor). Durch einen rückläufigen Motorradabsatz Mitte der 50er Jahre, bot die BMW Unternehmung ab dem Jahre 1955 die bekannte Isetta im Programm an.

Spektakuläres gab es auch in den folgenden Jahren, durch eine verhinderte Übernahme durch die Belegschaft, Kleinstaktionären, BMW Händlern und ebenfalls mit dem Kohlenhändler Erich Nold / Darmstädter Aktionärs erreicht hatte wurde die Unternehmung nicht von der Daimler-Benz AG übernommen.

Durch den Einstieg des Industriellen Herbert Quandt bzw. die Quandt Gruppe bekam BMW wieder ausreichende finanzielle Mittel für die Entwicklung einen neuen Mittelklasse-Modells zusammen. Von nun an ging es bergauf.

Durch die Rover Übernahme gab es jedoch auch bei BMW starke Probleme, welches BMW Milliarden Euro kostete. Im Endeffekt wurde dann die Notbremse gezogen und MG-Rover wurde für eine symbolische Summe von 5 Pfund an eine britische Investorengemeinschaft verkauft. Land Rover ging für einen höheren Preis an Ford. Nur die Kleinwagen Marke Mini verblieb bei der BMW Group.

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Autohersteller Barkas

Freitag, 15. August 2008 13:28

Die Unternehmung Barkas geht aus dem Zulieferer für die Unternehmung DKW (Frankenberg / Sachsen) zurück. Der Unternehmer der Barkas gründete, war Jorgen Skafte Rasmussen.

Im Jahre 1933 zog aus Kapazitätsgründen der Betrieb und die komplette Unternehmung nach Hainichen um und firmierte ab dato Framo Werbe Hainichen. Seid dem Jahre 1957 wurde der Betrieb umfirmiert und hieß seid dem VEB Barkas – Werke Hainichen. Schon im Jahre 1958 zog der Betrieb ein weiteres Mal um, diesmal nach Karl-Marx-Stadt. Ebenfalls wurde die Firmierung wieder an den neuen Standord angepasst, was aus einer Fusion von weiteren Betrieben auch als sinnvoll erachtet werden kann, auf die Firma “VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt”.

Der bis zum Jahre 1961 hergestellt Barkas V901 (vorher Framo V901), wurde durch ein völlig neu entwickelten Barkas B 1000 abgelöst. Der Vorteil von dem Barkas B 1000 war es, dass er vielseitig einsetzbar war. Dieser Fahrzeugtyp war sehr robust, was durch seine einfache Bauart zu erklären war. Ein weiterer Vorteil dieses Typs war, dass er in vielen Bereichen eingesetzt werden konnte, und auch wurde. Somit ergaben sich eine Menge an Anwendungsbereichen, wie z.B. Pritschen, Kleinbusse, Abschleppwagen usw..

Im Jahre 1991 wurde dann die komplette Produktion dieser Fahrzeuge eingestellt. Heutzutage findet man nur noch selten sehr gut erhaltende Barkas, dies hat mit dem sehr starken Wertverlust, wie auch mit der starken Beanspruchung im Bereich der typischen Anwender (dem Handwerksbetrieb) zu tun.

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Autohersteller Automobilwerk Zwickau

Freitag, 15. August 2008 13:27

Automobilwerk Zwickau

Hier wurde von 1958 bis zum Jahre 1990 wohl das bekannteste Automobil der ehemaligen DDR hergestellt, der Trabant.

Insgesammt wurden von 1958 bis zum Jahre 1990 über 3 Millionen Autos hergestellt und ausgeliefert. Vor dem Trabant wurde im Automobilwerk Zwickau der bekannte P70 hergestellt, dies in den Jahren 1955 bis 1959. Es war der erste serienmäßige Auto, dass eine Karosserie aus einem Holzgestellt mit einer Beplankung aus Kunststoff hatte.

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Autohersteller Automobilwerk Eisenach (AWE)

Freitag, 15. August 2008 13:26

Automobilwerk Eisenach (AWE)

Die Automobilwerke Eisenach gehört zu den ersten Unternehmen in Deutschland die Automobile herstellten. Die Automobilwerke wurden im Jahre 1896 (3.12.1896) von Heinrich Ehrhardt als Aktiengesellschaft gegründet. Für den ersten Weltkrieg wurden als Erstes Geschütze und auch Fahrräder hergestellt. Jedoch schon im Jahre 1898 wurden die ersten “Wartburgs” hergestellt. Ihr damaliges Vorbild war der franzözische Zweizylinder “Decauville” für den Herr Ehrhardt die Lizenz gekauft hatte.

Das Werk in Eisenach wurde von Gustav Ehrhardt (Sohn des Gründers) geleitet, es hatte schon Ende des 19.Jahrhunderts mehr als 1300 Arbeitnehmer. Nach Verlusten und auch Meinungsverschiedenheiten zog sich die Familie Ehrhardt schon im Jahre 1903 aus der Unternehmung zurück, jedoch nahm sie die Rechte an der Decauville Lizenz mit. Im gleichen Atemzug fand eine Umbezeichnung der Artikel und auch eine Neueinführung einer neuen Marke statt. Die “Dixi” wurde nun der Brandname der Unternehmung und bedeutete so viel wie “ich habe gesprochen”.

Durch den ersten Weltkrieg wurde die komplette Produktion von Autos für die Bevölkerung eingestellt und umgestellt auf eine militärische Produktion (Heereslastwagen, Munitionswagen,….). Erst im Jahre 1919 wurde dann die klassische Produktion von Automobilen wieder aufgenommen. Da im Jahre 1921 eine wirtschaftliche Krise bestand, fand eine Fusion zwischen der Fahrzeugfabrig Eisenach AG und der Gothaer Waggonfabrik statt.

Durch die wirtschaftliche Krise im Land, stellte Dixi seine Produktion auf Kleinwagen um, in dessen Folge der Typ 3/15 DA1 produziert wurde. 1928 wurde die Gothaer Waggonfabrik von den Bayerischen Motoren Werke AG und somit ebenfalls die Marke Dixi übernommen.

Die Marke Dixi 3/15 wurde kurzerhand in den neuen Namen BMW 3/15 PS umgetauft. 1931 erfolgte bereits eine Produktion in Höhe von 25.000 Kleinwagen. Der Lizenzvertrag der mit ebenfalls Austin bestand wurde im Jahre 1932 von BMW gekündigt. Kurzerhand später wurde der 3/20 AM – 1 eingeführt, der in mehreren Stufen weiterentwickelt wurde.

Da die Kleinwagenproduktion für BMW zu unrentabel wurde, änderte sie die Geschäftspolitik bzw. die Produktionspolitik und begann die Entwicklung und auch die Produktion von Autos mit einem 6-Zylinder Motor und einem Hubraum zwischen 2-3,5 Litern. Durch das Bevorstehen des zweiten Weltkrieges wurde die komplette Produktion umgestellt. Es wurden ab 1941 nur noch Motorräder für den Kriegsgebrauch produziert. Ebenfalls wurde eine neu gegründete Flugmotorenfabrik gegründet, diese war für die Fertigung von Flugzeugmotoren zuständig (dies unter Firmierung: BMW Flugmotorenfabrik Eisenach GmbH).

Da dies natürlich auch den Kriegsgegnern nicht verborgen blieb, wurde bis zum Kriegsende das Werk bis auf 60% zerstört. Durch das Ende des zweiten Weltkrieges gingen die kompletten Führungsgremien an die damalige Besetzungsmacht, an Russland. Die Leitung übernahm die SMAD und die Fahrzeugfabrik wurde von der sowjetischen Aktiengesellschaft AWTOWELO geführt.

Da kurz nach dem Krieg sich keiner ein Auto leisten konnte, wurde die Produktion umgestellt und es wurden Leiterwagen mit Stahlspeichen-Rädern hergstellt. Ebenfalls wurde Aluminiumgeschirr produziert.

Erst im Jahre 1948 wurde eine neue Autoproduktion im klassischen Stil wieder aufgenommen, es handelte sich um den BMW 340. Dieser wurde in den Folgejahren noch weiter zu dem so genannten EMW 340-2 weiterentwickelt (jedoch nur in kleiner Stückzahl 25.000 produziert).

1951 wurde es dem Werk gerichtlich untersagt den Namen BMW weiter zu verwenden. Im Jahre 1952 wurde das Werk von der damaligen DDR verstaatlicht und in Eisenacher Motorenwerk (EMW) umbenannt.

Erst im Jahre 1953 erhielt das Werk den endgültigen Namen VEB Automobilwerk Eisenach (AWE). Erst im Jahre 1955 wurde der erste “Wartburg” auf den Markt gebracht, der auf der gleichen Technik und dem gleichen Motor wie der F9 basierte.

Durch dei Wiedervereinigung wurde das Unternehmen im Jahre 1991 von der Treuhandanstalt geschlossen. Es war durch den westlichen technischen Fortschritt in der Produktion und in den Produktionsmethoden nicht mehr wirtschaftlich.

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