Beiträge vom Oktober, 2008

Wer braucht welche Police für die Autoversicherung?

Sonntag, 26. Oktober 2008 10:29

Voll- oder Teilkasko? Oder doch nur die Haftpflichtversicherung? Wozu ist eine GAP-Police gut, wer fährt mit H-Kennzeichen, 7er-Nummern oder Saisonzulassung ideal?

Hier steht alles Wichtige, denn Sie müssen sich bis zum 30. November entscheiden.

Grundsätzlich gilt: Wer ein neues Auto kauft, sollte eine Vollkaskoversicherung abschließen. Das ist einfach ein Gebot rechnerischer Vernunft. Denn richtet man zum Beispiel durch einen eigenen Fahrfehler einen Totalschaden an, bezahlt die Vollkasko den Wiederbeschaffungswert für das Fahrzeug. Das ist versicherungsrechtlich der Betrag, der nötig ist, um ein gleichwertiges Auto zu kaufen. Bei einem erst wenige Monate alten Fahrzeug kann das sogar der Neuwert sein. Aber selbst bei einem bereits zwei bis drei Jahre alten Auto geht es um etwa zwei Drittel des Neupreises.

Den Wert der Vollkasko wissen auch Leasing-Unternehmen zu schätzen. Sie schreiben ihren Kunden diese Police vertraglich vor. Wichtig ist auch eine GAP-Versicherung. Denn diese Police, die monatlich nur wenige Euro kostet, bewahrt einen unter Umständen vor einem Schaden von ettlichen Tausend Euro. Bei Diebstahl oder Totalschaden begleicht die GAP-Police die Differenz zwischen dem Wiederbeschaffungswert und dem Betrag, den man der Autobank laut Leasingvertrag noch schuldet.

Doch weiter zur Vollkasko. Als Faustregel gilt: Ist das Auto etwa vier bis fünf Jahre alt, sollte man darüber nachdenken, ob man nicht von der Vollkasko in die meist sehr viel billigere Teilkasko (TK= wechselt.

Eine spezielle Versicherungssituation ergibt sich für all jene Autofahrer, deren Fahrzeuge mindestens 30 Jahre alt sind. Für sie kommt ein H-Kennzeichen oder eine 07er-Nummer infrage. Bei beiden Varianten ergeben sich in der Regel attraktive Konditionen für Versicherungen und Steuern- Während man bei der H-Zulassung wie mit einem normalen Pkw unterwegs sein darf, unterliegen die 07er-Fahrzeuge deutlichen Einschränkungen. Mit ihnen darf man nur zu Oldtimerveranstaltungen fahren oder lediglich Test-, Prüf- und Werkstattfahrten unternehmen. Dafür handelt es sich aber um ein Wechselkennzeichen, mit dem verschiedene Oldies bewegt werden können. Großer Vorteil: Mit beiden Sonderkennzeichen hat man freie Fahrt in den Umweltzonen.

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Neue Typklassen bei der Autoversicherung

Donnerstag, 23. Oktober 2008 14:08

Zum 1. Oktober treten jährlich die neuen Typklassen in Kraft, gleichzeitig übrigens mit den aktuellen Regionalklassen. Die Typklassen des Autos bestimmen neben dem individuellen Schadenfreiheitsrabatt des jeweiligen Fahrers und der regionalen Einstufung in erheblichem Maße die Höhe der Versicherungsrechnung. Für Verträge, die jetzt abgeschlossen werden, gelten die neuen Typ- und Regionalklassen sofort. Bei bestehenden Policen werden sie in den Versicherungsrechnungen für 2009 wirksam.

Die Spielregeln: je höher die Klasse, desto teurer die Police. In der Haftpflicht gibt es 16 (10 bis 25), in der Vollkasko 25 und in der Teilkasko 24 Stufen.

Bei Neuberechnung der Typklassen stützt sich auf die Schadenstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Grundsatz: Autos, die in dieser Bilanz durch häufige oder kostspielige Schäden aufgefallen sind, klettern in höhere und damit teurere Typklassen. Ist die Entwicklung jedoch positiv, werden die betreffenden Autos runtergestuft.

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Autoversicherung kündigen

Mittwoch, 22. Oktober 2008 13:30

Sie haben Ihre Versicherungsunterlagen gesichtet und sind zum Beispiel mit Ihrer bisherigen Haftpflichtversicherung unzufrieden? Dann sollten Sie Ihre Autoversicherung kündigen und zu einer anderen Gesellschaft wechseln. Zumindest ergibt es Sinn, sich mit einem solchen Wechsel gründlich zu beschäftigen. Das heißt natürlich vor allem: Angebote des Marktes genau studieren und kritisch vergleichen.

Das Abklappern der Versicherungsbüros an Ihrem Ort ist zwar noch immer ein denkbarer Weg, Angebote einzuholen, aber nicht unbedingt der beste. Den schnellsten und umfassendsten Überblick bekommen Sie im Internet. Hier sind die meisten Versicherungsgesellschaften vertreten, vom Branchenführer Allianz über die HUK-Coburg bis schließlich zur Zürcher. Einen guten Service haben auch einige auf Marktvergleiche spezialisierte Analyseunternehmen. Aspect Online wertet zum Beispiel die Angebote von rund 70 Versicherungsgesellschaften aus. Doch wer dann eine günstige Offerte gefunden hat, sollte auf keinen Fall vorschnell kündigen, sondern sich vom neuen Versicherer – am besten schriftlich – bestätigen lassen, dass er dort auch eine Kaskoversicherung bekommt. Viele verweigern diese Police nämlich, wenn das Auto in eine hohe Kasko-Typklasse eingestuft ist. Ist das alles eindeutig geklärt, dann ist der normale Weg die ordentliche Kündigung. Haftpflicht- und Kaskoverträge können ohne Angabe von Gründen einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt werden, also immer zum 30. November. Spätestens an diesem Tag muss der Kündigungsbrief bei der Autoversicherung eingegangen sein. Aber: Da der 30. November in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, reicht es aus, wenn die Post am 1. Dezember, also am Montag, bei der Gesellschaft eintrifft. Um einen Nachweis in der Hand zu haben, schicken Sie diese Post am besten per Einschreiben und mit Rückschein ab.

Noch etwas: Viele Versicherungen haben einen günstigen Schubladentarif, den sie ihren zum Absprung bereiten Kunden anbieten, um diese zu halten. Sprechen Sie also Ihren Versicherungsvertreter darauf an, bevor Sie kündigen.

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Winterreifenpflicht

Mittwoch, 22. Oktober 2008 9:43

Wer eine winterliche Autoreise durch Europa plant, sollte wissen, wo Winterreifen Pflicht sind und welche sonstigen Regelungen gelten. Für viele Autofahrer erstaunlich: Während es in osteuropäischen Ländern wie Polen trotz meist kalter, schneereicher Winter überhaupt keine speziellen Vorschriften in Sachen Reifen gibt, hält das sonnige Italien Winterregeln parat. Im sonst von Regulierungswut besessenen Europa herrscht da also ziemliches Chaos. Dringinder Tipp: Wohin man auch immer in der kalten Jahreszeit fährt, das Auto sollte Winterreifen haben.

ReifenDirekt.de

Winterreifenpflicht
Eine Pflicht im engeren Sinne, das Auto mit Winterreifen auszurüsten, gibt es nur in sieben europäischen Staaten. Das sind: die drei skandinavischen Länder Finnland, Norwegen und Schweden, die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie das an Italien grenzende Slowenien. Bisweilen gilt die Vorschrift nicht für Ausländer.

Regeln für die Winterreifenpflicht im Detail:

Estland
Vom 1. Dezember bis Ende Februar, auch für Ausländer. Je nach Witterung kann die Frist verlängert oder vorgezogen werden.

Finnland
Vom 1. Dezember bis Ende Februar, auch für Ausländer.

Lettland
Vom 1. Dezember bis Ende Februar, auch für Ausländer.

Litauen
Im Unterschied zu den beiden anderen baltischen Staaten Estland und Lettland beginnt die Winterreifenpflicht hier bereits am 1. November und endet erst am 1. April. Das gilt auch für Ausländer.

Norwegen
Für ausländische Fahrzeuge sind Winterreifen nicht zwingend vorgeschrieben. Das ist erstaunlich in einem Land, das bis weit in das Frühjahr hinein unter einer dicken Schneedecke liegt. Da aber auch in Norwegen die allgemeine Regel gilt, dass alle Autofahrer verpflichtet sind, ihre Fahrzeuge der Witterung entsprechend auszurüsten, sollten deutsche Autofahrer Winterreifen als Pflicht ansehen.

Schweden
Im Land der Eiche sind Winterreifen vom 1. Dezember bis zum 31. März zwingend vorgeschrieben – allerdings nicht für ausländische Fahrzeuge! Da baut der schwedische Staat ganz offensichtlich auf die Vernunft derjenigen Reisenden aus dem Ausland, die im Winter das Land mit dem Auto besuchen. In diesem schneereichen Land, dessen weiße Weiten bis hinter den Polarkreis reichen, werden Winterpneus ganz dringend gebraucht. Ohne sie geht nämlich nichts, zumal zahlreiche Straßen nicht geräumt werden.

Slowenien
Die Pflicht gilt in jedem Fall vom 15. November bis zum 15. März, auch für Ausländer. Darüber hinaus immer dann, wenn „winterliche Straßenverhältnisse“ anzutreffen sind, also jeweils abhängig vom Wetter.

Bestimmte Strecken
In Frankreich, Italien und in der Schweiz besteht keine generelle Winterreifenpflicht. Jedoch gibt es vor allem im Gebirge zahlreiche Straßen, die – in der Regel ausgewiesen durch entsprechende Verkehrsschilder – nur mit Winterreifen befahren werden dürfen. Ansonsten muss dort das Auto stehenbleiben.

Frankreich
Solange man sich auf Straßen bewegt, für die keine Winterreifen vorgeschrieben sind, gibt es mit den Ordnungshütern keine Probleme. Winterbereifung sollte aber eine Selbstverständlichkeit sein, vor allem dann, wenn man eine Tour in bergige Regionen unternehmen will, denn dort sind die Pflicht.

Italien
Häufig und sehr kurzfristig wird hier für einzelne Strecken und zu bestimmten Zeiten die Benutzung von Winterreifen vorgeschrieben. Im Aosta-Tal gilt übrigens generell vom 20. Oktober bis zum 20. April eine Winterreifenpflicht.

Schweiz
Fürs Alpenland gelten im Prinzip die gleichen Regeln wie in Frankreich und Italien. Hinzu kommt die allgemeine Regelung, dass die Bereifung immer den Witterungsverhältnissen entsprechen muss. Kommt es mit Sommerreifen auf verschneiten Straßen zur Behinderung des Verkehrs, gibt es Ärger.

Witterungsabhängig
In Deutschland und Österreich hängt es von der Witterung ab, welche Reifen die richtigen sind. Und wie die Wettersituation konkret zu sehen ist, entscheidet der Autofahrer. Es gibt also weder eine generelle noch eine auf bestimmte Strecken bezogene Winterreifenpflicht.

Deutschland
Hier ist die Lage ziemlich unerfreulich – der Autofahrer steht vor vielen offenen Fragen. Die mit der deutschen Regelung verbundenen rechtlichen und fahrtechnischen Risiken sind sehr groß.

Österreich
Eigentlich wäre es logisch, dass die Alpenrepublik mit ihren vielen hoch oben durch Bergregionen führenden und von Schneemassen heimgesuchten Straßen eine klare und strenge Winterreifenregelung hat. Zwar gibt es eine Pflicht, die sich so nennt, aber gar keine ist. Wie in Deutschland werden auch in Österreich Genzjahresreifen als Winterreifen akzeptiert – vorausgesetzt, sie tragen das Kürzel M + S. Diese Pneus müssen auch nur bei winterlichen Straßenverhältnissen aufgezogen sein, und zwar in der Zeit vom 1. November bis zum 15. April. Wer dieses Gebirgsland in der kalten Jahreszeit mit dem Auto bereisen will, sollte das nur tun, wenn echte Winterreifen aufgezogen sind.

Gar keine Pflicht
Es gibt eine ganze Anzahl von Ländern in der EU, die gar keine Regelungen für die Ausrüstung des Autos im Winter kennen. Aus der Sicht der jeweiligen Ordnungshüter darf man sich dort so verhalten, als wäre Sommer. Das sollte man aber als Reisender besser nicht tun. Wie die Wetteraufzeichnungen belegen, gibt es in Europa keinen Fleck, der vor Wintereinbrüchen sicher ist. Schnee, Eis und Kälte drohen überall. Wenn es also für Autofahrer keine speziellen Wintervorschriften gibt, so bedeutet das nicht, dass Risiken ausgeschlossen sind.

Belgien, Luxemburg und Niederlande
Was soll schon in den flachen Beneluxstaaten an winterlichen Widrigkeiten kommen, denkt so mancher. Aber Vorsicht: Wer mit Sommerreifen unterwegs ist, dem können allein schon niedrige Temperaturen zum Verhängnis werden.

Dänemark
Ebenfalls wenig Ärger in der kalten Jahreszeit könnte man in diesem vom relativ milden Seeklima geprägten Land erwarten. Doch auch hier hielt das Wetter bereits böse Überraschungen parat.

Polen
Vor allem der Osten dieses Landes ist für seine schneereichen, klirrend kalten Winter bekannt. Winterreifen sind hier nicht nur wünschenswert, sondern dringend notwendig.

Tschechien und Slowakei
Wer in diese beiden Länder reist, trifft unweigerlich auf bergige Landschaften: das Riesengebirge, die Beskiden oder gar die Hohe Tatra als kleinstes Hochgebirge der Welt. Ganz klar: Da sind Winterreifen einfach ein Muss!

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Auto winterfest machen

Dienstag, 21. Oktober 2008 19:06

Machen Sie jetzt Ihr Auto winterfest und beugen Sie den Tücken des Winters vor. Dazu brauchen Sie nicht einmal die Werkstatt. Vieles können Sie selbst erledigen. Zu den kälteempfindlichsten Teilen des Fahrzeugs zählt die Batterie. Ihre volle Stärke entwickelt sie bei plus 20 Grad. Mit abnehmenden Temperaturen büßt sie erheblich an Leistungsfähigkeit ein. Unterhalb von null Grad stehen nur noch 25 Prozent der Leistung zur Verfügung. Eine gut geladene Batterie erleichtert das Starten bei Minustemperaturen. Darüber hinaus schadet es nicht, die Polklemmen auf Oxidation zu überprüfen. Bei Säurebatterien sollte man nach Möglichkeit den Flüssigkeitsstand checken. Mit einem speziellen Messgerät (Säureheber, rund 12 Euro) lässt sich der Ladezustand überprüfen.

Alte Wischerblätter schlieren. Extrem unangenehm ist das im Winter. Mit Scheibenreiniger die Gummilippen der Wischer vorsichtig säubern. Hilft das nicht – neue kaufen. Tipp: Bei Frost Karton oder Isofolie unter die Wischerblätter legen, damit sie nicht anfrieren. Angefrorene Wischer nicht losbrechen. Ein wenig Fett sollte man den Türdichtungen gönnen: Glyzerin oder Silikon verhindert, dass sie anfrieren. Sitzt die Tür bei Minusgraden fest, nicht ruckartig ziehen – das schadet den Dichtungen. Unser Tipp vor den kalten Tagen: Die Gummis sorgfältig säubern und mit Talkumpuder einreiben. Droht Frost, zusätzlich Glycerin auftragen. Achtung: keinen Hirschtalg, denn der verschmutzt zu schnell. Und keine Vaseline!

Probleme mit vereisten Türschlössern gehören durch die weit verbreiteten Funkfernbedienungen für die meisten Fahrer der Vergangenheit an. Lässt sich Ihr Fahrzeug nur mechanisch öffnen, sollten Sie einen Türschlossenteiser immer in der Jacken- oder Handtasche dabeihaben, denn im zugefrorenen Auto nützt er nichts. Gegen das Einfrieren der Schlösser hilft Graphit – die Schlösser nicht mit Öl behandeln, das verharzt und blockiert den Schließmechanismus. Ist zu wenig Frostschutzmittel im Kühlsystem des Motors, können das Kühlwasser einfrieren und der Motor überhitzen. Bis minus 30 Grad sollte die Flüssigkeit dem Winter trotzen können. Entsprechende Prüfgeräte kann man im Zubehörhandel erwerben (Glysantinspindel, rund 15 Euro) und den Check selbst vornehmen. Wichtig: In der Betriebsanleitung nachlesen, ob bestimmte Frostschutzmittel zwingend verwendet werden müssen.

Waschwasser abpumpen und neues mit Winterkonzentrat auffüllen. Je nach Mischungsverhältnis muss das Wasser zumindest für Temperaturen bis minus 15 Grad Celsius gewappnet sein. Hierfür sollten ausschließlich spezielle Winterreiniger verwendet werden. Denn selbst hergestellte Mixturen aus Spiritus oder Geschirrspülmitteln können Pumpe und Leitungen der Scheibenwaschanlage verstopfen. Wird der Frostschutzzusatz auch zur Scheinwerferreinigung eingesetzt, achten Sie darauf, dass das Mittel die Kunststoffstreuscheiben aus Polycarbonat nicht angreift. Zahlreiche Autos haben heutzutage schon beheizte Scheibenwaschdüsen, was das Zufrieren im Winter verhindern soll. Für Fahrzeuge ohne diese Vorrichtungen bieten verschiedene Hersteller im Zubehörhandel Nachrüstlösungen an. Die günstigste Methode ist ein verlängerter Waschwasserschlauch, der spiralförmig um den Kühlwasserschlauch gewickelt wird. Die Wärme vom Motor wird so auf das Scheibenwasser übertragen.

Der Lack hat im Winter zusätzliche Pflege verdient. Kleine Kratzer sollte man schon vor der Streusalzperiode ausbessern. Anschließend konserviert man die Oberfläche des Wagens mit einer Wachsschicht, dann hat auch der Rost keine Chance mehr.

Wer selbst im Winter nicht auf Leichtmetallräder verzichten möchte, sollte sie zunächst gründlich mit einem säurefreien Reiniger vom Schmutz befreien. Anschließend wird das Rad mit einem Konservierungsmittel zusätzlich versiegelt. Das ist besonders dann wichtig, wenn schon leichte Beschädigungen, etwa durch Bordsteinrempler, vorhanden sind. Ist die werkseitige Versiegelung verletzt, kann das Salz ungehindert die Oberfläche angreifen.

Winterreifen

Winterreifen gehören auch im Flachland unters Auto. Bei Eis und Schnee kommt irgendwann auch der beste Winterreifen an seine Haftungsgrenze. Dann schlägt die Stunde der Schneekette. Gerade im Gebirge werden viele Strecken nicht restlos vom Schnee befreit, oder die Winterdienste kommen mit dem Räumen nicht nach. Daher sollte die metallene Traktionshilfe dort zur Standardausrüstung gehören. Wer nur selten in die Berge fährt, muss die Schneeketten auch nicht unbedingt kaufen. Viele Händler oder Automobilclubs vermieten das Winterzubehör. Unser Tipp: Auf jeden Fall sollte man die Montage daheim in aller Ruhe üben. In der Kälte mit den Tücken eine Bedienungsanleitung kämpfen zu müssen, ist kein Vergnügen. Unbedingt zu empfehlen ist auch ein Paar Handschuhe. Denn mit halb erfrorenen Fingern geht die Prozedur weniger angenehm von der Hand. Aufgezogen werden Schneeketten übrigens grundsätzlich auf den Rädern der Antriebsachse. Bei Allradfahrzeugen verrät die Bedienungsanleitung des Autos, wo die Montage erfolgen soll. Achtung: Mit aufgezogenen Schneeketten nicht schneller als Tempo 50!

An dunklen Tagen und bei rutschiger Fahrbahn ist eine gute Sicht besonders wichtig. Deshalb: Alle Leuchten inklusive Blinker und Nebellicht vor jeder Fahrt überprüfen. Bei starkem Schneefall und Matsch auf den Straßen verschmutzen Schweinwerfer sofort. Die Lampen büßen dann bis zu 70 Prozent ihrer Leuchtkraft ein. Deswegen während einer Rast die Scheinwerfer kurz mit einem Schwamm oder Lappen säubern.

Weniger für die Gemütlichkeit als vielmehr für Ihre Sicherheit sollten Lüftung und Heizung gut funktionieren. Gerade im Winter kann es sinnvoll sein, Heizung und Klimaanlage gleichzeitig zu betreiben, denn dadurch wird die Innenraumluft wirksam entfeuchtet. Wer mit beschlagenen Scheiben fährt, bringt sich und andere in Lebensgefahr. Auch wenn Sie in einen Stau geraten, muss Ihre Heizung gut funktionieren. Für den besseren Durchblick nehmen Sie sich ab und zu die Zeit und säubern Sie die Scheiben auch von innen, am besten mit normalem Glasreiniger. Durch den ständigen Betrieb der Heizung setzt sich ein rußig-staubiger Schmutzfilm ab. Wenn der auch noch weg ist, haben Sie an alles gedacht.

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Schneekettenpflicht beachten

Dienstag, 21. Oktober 2008 18:01

Heizkörperthermostat

Vor allem im Gebirge trifft man häufig auf das runde blaue Verkehrszeichen, das zwingend Schneeketten vorschreibt. Das heißt: Ab diesem Schild müssen an mindestens zwei Antriebsrädern solche Traktionshilfen angelegt werden – selbst wenn kein Schnee liegt. Wer dagegen verstößt, riskiert zumindest ein Bußgeld. Kommt es zu einem Unfall, steht der Versicherungsschutz auf dem Spiel. Schneeketten muss man nicht kaufen, man kann sie auch mieten, etwa beim ADAC – für 5 Euro pro Tag (ADAC-Mitglieder bezahlen nur 3 Euro). Wer sie dort kaufen will, erhält einen Satz ab 44,95 Euro.

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Mit Winterreifen auf Nummer sicher

Dienstag, 21. Oktober 2008 17:51

Rechtlich gesehen sind Winterreifen in Deutschland nicht Pflicht. Doch wer demnächst auf Sommerreifen unterwegs ist, geht ein hohes Risiko ein. Die einzig sichere Lösung sind Winterreifen.

Die für alle Autofahrer verbindliche Regelung, die seit dem 1. Mai 2006 in Kraft ist, steht im Paragraphen 2 Absatz 3a der Straßenverkehrsordnung (StVO). Dort heißt es ziemlich schwammig: Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.“

ReifenDirekt.de

Dies ist eine sehr unbefriedigende rechtliche Regelung. Die einzig sichere Lösung für Autofahrer, die auch im Winter auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, kann nur lauten: in der kalten Jahreszeit – am besten von Ende Oktober bis mindestens Ende März – nur mit ordentlichen Winterreifen fahren.

Was heißt denn eigentlich, „an die Wetterverhältnisse anzupassen“? So erlaubt beispielsweise die StVO, bei schnee- und eisfreier Straße mit Sommerreifen zu fahren. Wer das in den Wintermonaten tut, handelt rechtlich gesehen zunächst völlig korrekt, geht jedoch ein sehr hohes Risiko ein – und zwar sowohl juristisch als auch praktisch. Denn was ist, wenn es während der Fahrt zu schneien anfängt? Da wird der eben noch als ordentlich geltende Autofahrer zum Verkehrssünder. Muss man dann anhalten und mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Reise fortsetzen? Was zählt ein Wetterbericht, der Schneefreiheit versprochen hatte? Welchen Stellenwert haben die Wetternachrichten überhaupt? Und wann gilt eine Straße als winterlich – schon bei den ersten Flocken oder erst bei geschlossener Schneedecke?

Es sind also mehr Fragen offen als geklärt. Geregelt sind auf jeden Fall die Strafen: Wird ein Autofahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen erwischt, zahlt er ein Verwarngeld in Höhe von mindestens 20 Euro. 40 Euro Bußgeld drohen, wenn das Auto wegen der falschen Bereifung den Verkehr behindert.

Aus Sicht des Gesetzgebers gelten auch Ganzjahresreifen als „geeignete Bereifung“. Mit diesen Gummis darf man also selbst bei Flockenfall unterwegs sein. Alle Praxiserfahrungen zeigen jedoch, dass die sogenannten Allwetterreifen kaum mehr als ein fauler Kompromiss sind. Das wissen natürlich auch die Kaskoversicherer, und die werden sehr kritisch hinschauen, ehe sie zahlen.

Bleibt abschließend noch einmal der dringende Hinweis: In der kalten Jahreszeit sind echte Winterreifen unabdingbar, denn sie bieten Ihnen größtmögliche Sicherheit – sowohl praktisch als auch rechtlich.

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BMW baut den X1

Freitag, 17. Oktober 2008 20:18

Die X-Familie wächst: Der kompakte X1 lockt mit SUV-Optik, soll aber so spritzig um die Ecke sausen wie eine Limousine. Nächstes Jahr im Herbst könnte er starten.

Zwischen Spritpreis-Schock und drohender CO2-Steuer erscheint die Zukunft für große Geländewagen und SUV´s nicht gerade rosig. Die Automobilfirmen reagieren mit Hochdruck auf diese Entwicklung. So beabsichtigt etwa General Motors, seine Hummer-Sparte zu verkaufen.

BMW hat jüngst verkündet, die X-Palette nicht wie ursprünglich geplant um einen X7 auf Basis der 7er-Reihe nach oben zu erweitern. Dafür haben die Münchner einen anderen Pfeil im Köcher, der deutlich besser in die Zeit passt: den X1. Denn dass das Interesse an kompakten, bezahlbaren SUV´s ungebrochen ist, zeigt der Erfolg eines VW Tiguan ebenso wie die Zahl der Auftragseingänge für den neuen Ford Kuga.

Gebaut wird der X1, intern E84 genannt, auf der Plattform des 3er. Mit knapp 4,30 Meter Länge ist er zirka 30 Zentimeter kürzer als die nächste Generation des X3 und kommt auch deutlich flacher daher.

Dennoch soll er im Innenraum mehr Platz bieten als ein 3er Touring und insgesamt luftiger wirken. Verschiebbare hintere Sitze oder ein spezielles Gepäck-Verstausystem – wünschenswert für mehr Variabilität – scheinen aus Kostengründen allerdings nicht drin zu sein. Immerhin muss sich der X1 preislich nicht nur einem künftigen Audi Q3, sondern auch VW Tiguan & Co. Stellen. Die technischen Komponenten des kleinen Bayern-SUV´s stammen weitesgehend aus dem 1er- und 3er-Reihe. So kommt etwa das bekannt gute xDrive-Allradsystem zum Einsatz. Aber nicht ausschließlich: Es darf mittlerweile als sicher gelten, dass BMW – ähnlich wie Mercedes beim GLK – für Kunden, die lediglich an der höheren Sitzposition und der rustikalen Optik eines SUV´s interessiert sind, auch eine Variante mit reinem Heckantrieb anbieten wird.

Antriebsseitig hat BMW seine Hausaufgaben längst gemacht und kann auf eine große Reihe hochmoderner Direkteinspritzer mit Efficient-Dynamics-Spartechnik zugreifen – Start-Stopp-System, Aerodynamikklappen vorm Kühler, bedarfsweise Abkopplung von Energie fressenden Nebenaggregaten. Basisdiesel wird der 1.8d mit rund 150 PS. Darüber rangieren der 2.0d mit etwa 180 PS und dessen Biturbo-Variante mit mehr als 200 PS.

Bei den Benzinern setzen die Bayern entgegen früherer Spekulationen nun wohl doch nicht auf die aufgeladenen Aggregate aus der Kooperation mit PSA (Peugeot/Citroen), wie sie im Mini schon zu finden sind. Auch hier spielen die Kosten die entscheidende Rolle . man hätte zu viel an der Plattform ändern müssen. Stattdessen startet der X1 mit den hauseigenen Vierzylindern. Als Basis dürfte der aus 1er und 3er bestens bekannte Zweiliter mit bisher 143 PS zum Einsatz kommen, darüber folgt das hubraumgleiche 170-PS-Aggregat. Urbayrisch auch die Topmotorisierung: Unter die Haube des X1 passen die kultiviert laufenden Dreiliter-Reihensechszylinder, mindestens der mit 218 PS sollte also dort hineinkommen.

Für die Freude am Fahren gibt es Sechsgang-Schaltgetriebe oder – gegen rund 2.000 Euro Aufpreis – Automatik.

Kein Geheimnis: BMW wird in nicht all zu ferner Zukunft ebenfalls Doppelkupplungs-Automaten anbieten. Ob diese auch in den X1 kommen, ist noch nicht entschieden. Die Serienfertigung des X1, dessen Einstiegspreis bei knapp unter 30.000 Euro liegen dürfte, beginnt im Herbst nächsten Jahres im neuen BMW-Werk in Leipzig.

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Versicherungsrabatt bedeutet viel Geld

Freitag, 17. Oktober 2008 19:38

Sowohl in der Haftpflicht als auch in der Vollkasko gilt das gleiche Prinzip: Wer ohne Schaden bleibt, wird mit Preisnachlässen belohnt, Unfallfahrer werden mit Preiserhöhungen bestraft. Das Ganze funktioniert über das System der Schadenfreiheitsklassen (SF). Anfänger starten in der SF 0. Wer in der besten Klasse fährt (SF 25), zahlt lediglich 30 Prozent der normalen Prämie. Beträgt diese 600 Euro, sind also nur 180 Euro fällig.

Aber: Nach einem Unfall wird man von der SF 25 in die SF 11 (45 Prozent) zurückgestuft. Damit schnellt die Jahresprämie sofort auf 270 Euro hoch. Bis man nach elf Jahren wieder auf der 30-Prozent-Stufe angelangt ist, hat man gut 500 Euro draufgezahlt. Gut dran ist, wer eine Police mit Rabattretter hat, die von einigen Versicherungen angeboten wird. Da rutscht man zwar in die SF 22, bleibt damit aber auf der 30-Prozent-Stufe.

Tipp: Achten Sie beim Abschluss eines neuen Vertrages auf diesen Rabattretter, der ürbigens keinen Aufpreis kostet. Einzige Vorraussetzung: Man ist in SF 25 eingestuft.

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Sicher durch die zweite Jahreshälfte

Freitag, 17. Oktober 2008 18:37

Die Tage werden kürzer – die Winterreifensaison steht schon vor der Tür. Bei den milden Temperaturen der vergangenen Winter kein Thema? Falsch. In der zweiten Hälfte des Jahres muss man in Deutschland jederzeit mit Glätte rechnen, wie eine aktuell von Dunlop in Auftrag gegebene Wetterstudie belegt. Zwar fiel in den letzten Jahren weniger Schnee, dennoch sind die Temperaturen nach wie vor so niedrig, dass Sommerreifen nicht die geeignete Wahl für eine sichere Fahrt sind.

In Nürnberg beispielsweise kann sich schon Mitte September die Luft unter den Gefrierpunkt abkühlen. Überwiegend tritt der erste Frost Anfang Oktober auf. Trotz des Klimawandels wird uns auch in den kommenden Wintern Frost, Eis und Glätte fast täglich beschäftigen. In Städten wie Berlin, Frankfurt, Hamburg und Hannover besteht an mehr als 71 Tagen Glättegefahr. Frost birgt dabei ein besonderes Sicherheitsrisiko, weil er morgens auftritt, wenn die Menschen zur Arbeit fahren. Jeder Tag ohne Winterreifen ist in dieser Jahreszeit daher einer zu viel

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In Deutschland besteht zwar keine Winterreifenpflicht, doch die Straßenverkehrsordnung verlangt eine den Wetterverhältnissen angepasste Bereifung. Das heißt: Wer auf winterlichen Straßen mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen. Wird man mit falscher Bereifung in einen Unfall verwickelt, kann der Versicherer die Schadensabwicklung gegebenenfalls ablehnen. Wissen sollte man: „Sommer“-Gummimischungen verhärten bereits bei niedrigen Plusgraden – die Haftung auf der Straße reduziert sich damit spürbar. Bei Nässe, Eis, Schnee, also bei Witterungsbedingungen, die überall in Deutschland bereits um den Gefrierpunkt herum anzutreffen sind, sorgt bei Dunlop-Winterreifen die Multi-Lamellen-Technologie für gute Haftung und Spurtreue. Dank der kältetauglichen Silicia-Gummimischung verkürzt sich der Bremsweg auf winterlichen Straßen; der Fahrer erhält die größtmögliche Kontrolle über sein Fahrzeug.

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