Was Sie beim Chiptuning beachten sollten

Chiptuning verspricht deutlich verbesserte Leistungsmerkmale für Ihr Auto, ohne dafür irgendwas umbauen zu müssen. Ein bisschen Softwareanpassung für den Steuerchip und Ihr Auto legt erst so richtig los. Zumindest sollte das so sein. Leider entspricht das nicht immer der Realität. Was muss man unbedingt beachten, wenn man seinen Wagen „chiptunen“ lassen will?

Nicht jedes Auto eignet sich gleich gut für Chiptuning. Wenn Sie nicht gerade einen Viertakter Turbodiesel fahren, nutzt es Ihnen vielleicht gar nichts.Der Kraftstoffverbrauch kann sich nach einem Chiptuning deutlich erhöhen, vor allem unter voller Motor-Belastung.Bei Turbodieseln kann der Partikelausstoß deutlich ansteigen. Das kann nach dem neuen Bundes-Immissionsschutzgesetz sehr ärgerlich werden, wenn Sie Ihre Plakette beantragen wollen.Je höher die neuen Leistungsmerkmale sind, desto schneller ist auch mit Materialverschleiß zu rechnen. Neben dem Motor müssen insbesondere Turbolader, Katalysator und Rußpartikelfilter,

Einspritzdüse, Kupplung, Getriebe und Antriebsstrang jetzt deutlich höhere Belastungen wegstecken.

Nach einem Chiptuning müssen Sie die veränderten Leistungsdaten von TÜV/DEKRA abnehmen lassen, damit Sie rechtlich auf der sicheren Seite sind. Die neuen Daten müssen auch in die Kfz-Zulassungspapiere eingetragen werden, da Ihnen sonst der Verlust Ihres Versicherungsschutzes droht.

Sie haben die Wahl zwischen einem „Billig-Chip“ zweifelhafter Herkunft, den Sie irgendwo ersteigern können, und seriösen Tuning-Anbietern, die Sie kompetent beraten und auf ihre Dienstleistungen

Garantie geben. Das kostet natürlich erst mal mehr Geld. Aber, wenn man bedenkt, welche verheerenden Folgen der Billig-Chip für Ihr Auto haben kann, dann kommt die Fahrt in die seriöse Tuning-Werkstatt schlussendlich bestimmt deutlich günstiger.

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Gelesen: 5211 · heute: 2 · zuletzt: 20. October 2017

Autor: admin
Datum: Dienstag, 28. Juli 2009 9:33
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