Aspect Online

Versicherungsrabatt bedeutet viel Geld

Freitag, 17. Oktober 2008 19:38

Sowohl in der Haftpflicht als auch in der Vollkasko gilt das gleiche Prinzip: Wer ohne Schaden bleibt, wird mit Preisnachlässen belohnt, Unfallfahrer werden mit Preiserhöhungen bestraft. Das Ganze funktioniert über das System der Schadenfreiheitsklassen (SF). Anfänger starten in der SF 0. Wer in der besten Klasse fährt (SF 25), zahlt lediglich 30 Prozent der normalen Prämie. Beträgt diese 600 Euro, sind also nur 180 Euro fällig.

Aber: Nach einem Unfall wird man von der SF 25 in die SF 11 (45 Prozent) zurückgestuft. Damit schnellt die Jahresprämie sofort auf 270 Euro hoch. Bis man nach elf Jahren wieder auf der 30-Prozent-Stufe angelangt ist, hat man gut 500 Euro draufgezahlt. Gut dran ist, wer eine Police mit Rabattretter hat, die von einigen Versicherungen angeboten wird. Da rutscht man zwar in die SF 22, bleibt damit aber auf der 30-Prozent-Stufe.

Tipp: Achten Sie beim Abschluss eines neuen Vertrages auf diesen Rabattretter, der ürbigens keinen Aufpreis kostet. Einzige Vorraussetzung: Man ist in SF 25 eingestuft.

Thema: Versicherung | Kommentare (0)

Sicher durch die zweite Jahreshälfte

Freitag, 17. Oktober 2008 18:37

Die Tage werden kürzer – die Winterreifensaison steht schon vor der Tür. Bei den milden Temperaturen der vergangenen Winter kein Thema? Falsch. In der zweiten Hälfte des Jahres muss man in Deutschland jederzeit mit Glätte rechnen, wie eine aktuell von Dunlop in Auftrag gegebene Wetterstudie belegt. Zwar fiel in den letzten Jahren weniger Schnee, dennoch sind die Temperaturen nach wie vor so niedrig, dass Sommerreifen nicht die geeignete Wahl für eine sichere Fahrt sind.

In Nürnberg beispielsweise kann sich schon Mitte September die Luft unter den Gefrierpunkt abkühlen. Überwiegend tritt der erste Frost Anfang Oktober auf. Trotz des Klimawandels wird uns auch in den kommenden Wintern Frost, Eis und Glätte fast täglich beschäftigen. In Städten wie Berlin, Frankfurt, Hamburg und Hannover besteht an mehr als 71 Tagen Glättegefahr. Frost birgt dabei ein besonderes Sicherheitsrisiko, weil er morgens auftritt, wenn die Menschen zur Arbeit fahren. Jeder Tag ohne Winterreifen ist in dieser Jahreszeit daher einer zu viel

ReifenDirekt.de

In Deutschland besteht zwar keine Winterreifenpflicht, doch die Straßenverkehrsordnung verlangt eine den Wetterverhältnissen angepasste Bereifung. Das heißt: Wer auf winterlichen Straßen mit Sommerreifen unterwegs ist, muss mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen. Wird man mit falscher Bereifung in einen Unfall verwickelt, kann der Versicherer die Schadensabwicklung gegebenenfalls ablehnen. Wissen sollte man: „Sommer“-Gummimischungen verhärten bereits bei niedrigen Plusgraden – die Haftung auf der Straße reduziert sich damit spürbar. Bei Nässe, Eis, Schnee, also bei Witterungsbedingungen, die überall in Deutschland bereits um den Gefrierpunkt herum anzutreffen sind, sorgt bei Dunlop-Winterreifen die Multi-Lamellen-Technologie für gute Haftung und Spurtreue. Dank der kältetauglichen Silicia-Gummimischung verkürzt sich der Bremsweg auf winterlichen Straßen; der Fahrer erhält die größtmögliche Kontrolle über sein Fahrzeug.

Thema: Reifen | Kommentare (0)

Auto auf Raten – so geht´s

Montag, 6. Oktober 2008 20:11

Wer heute von Autokauf spricht, der meint in der Regel nicht das traditionelle Geschäft: Geld auf den Tisch und Auto mitnehmen. Finanzierung und Leasing sind die beiden Wege, über die die meisten Autofahrer zu einem neuen Fahrzeug kommen. Hinter den beiden Stichworten verbirgt sich ein Erwerb auf Raten.

Gut 75 Prozent aller privaten Pkw-Neuanschaffungen laufen über Finanzierung oder Leasing. Dabei entfallen 65 Prozent auf die Autobanken der Hersteller, die im Arbeitskreis der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft (AKA) zusammengeschlossen sind. Im AKA sind 39 Automarken vertreten, die für fast alle Neuzulassungen stehen. Die weiteren zehn Prozent bis zu den genannten 75 Prozent sind Finanzierungen, die über normale Banken oder Sparkassen laufen. Somit werden nur rund 25 Prozent aller Neuwagen mit Geld bezahlt, das der Käufer oder seine spendable Großmutter auf dem Sparkonto haben. Das erklärt sich nicht nur aus finanziellen Engpässen der Autofahrer. Auch Käufer, die das Geld für den Barkauf hätten, greifen auf die Autobank zurück. Einfacher Grund: Der von den Hersteller-Banken offerierte Jahreseffektivzins ist so günstig, dass es bisweilen besser ist, seine Barmittel auf der hohen Kante zu lassen. Entweder tragen sie dort gute Zinsen oder bleiben für andere wichtige Dinge in Reserve.

Von den 33 Geldhäusern der Automobilhersteller haben zehn einen Jahreseffektivzins im Angebot, bei dem eine Null vor dem Komma steht. Bei weiteren neun ist eine eins vorn zu finden. Doch der preiswerte Kredit allein macht die Autobanken noch nicht zu einer gefragten Adresse. Für ihre Finanzierungs- und Leasing-Kunden schnüren sie immer raffiniertere Service-Pakete. In denen stecken – unterschiedlich kombiniert – zum Beispiel verlängerte Garantiezeiten, Mobilitätsgarantie. Übernahme der Haftpflicht- und Kaskoversicherung sowie der Service- und Wartungskosten. Bei Ford nennt sich solcher Service etwa Ford Flatrate, Mitsubishi lockt mit Glückwunsch-Wochen, Mercedes wirbt mit Privat-Leasing plus und Volkswagen bietet seit dem 1. September für mehrere Modelle, darunter Polo, Golf, Golf Plus und Touran, eine Economy-Paket an.

Bei derartig starken Auftritten der Autobanken scheint der Gang zur normalen Bank oder Sparkasse kaum noch eine Alternative zu sein. Für die unabhängigen Kreditinstitute sprach lange Zeit, dass man mit einem dort erlangten Kredit beim Händler als Barzahler auftreten und auf diese Weise einen großzügigen Barzahlerrabatt aushandeln könne. Da die Autobanken inzwischen auch zu großzügigeren Preisnachlässen bereit sind, muss diese Rechnung sehr viel differenzierter gesehen werden.

Klar ist, die Autobanken sind keine Wohltätigkeitsvereine. Die besonders günstigen Zinssätze sollen den Verkauf ankurbeln und die Wettbewerbspositionen der Hersteller sichern. Der Markt ist schwieriger und der Konkurrenzkampf härter geworden, da müssen sich die Geldhäuser von Alfa bis VW ständig etwas einfallen lassen. Und das tun sie auch – zur Freude der Kunden.

Thema: Finanzierung | Kommentare (0)

Windschutzscheibe lieber reparieren lassen

Sonntag, 5. Oktober 2008 9:55

Steinschlag in der Windschutzscheibe? Selbst wenn man eine Kasko-Police hat, kann der Schaden teuer werden. Wird nämlich die Scheibe ausgetauscht, stellt einem die Versicherung die Selbstbeteiligung (SB) in Rechnung. Geht man von 250 Euro SB aus, wäre also dieser Betrag zu zahlen. Wer die Scheibe nicht austauschen, stattdessen lieber reparieren lässt, spart sich diese Ausgabe. Die wichtigsten Voraussetzungen für eine Reparatur sind: Der Steinschlag liegt nicht im direkten Sichtbereich des Fahrers, der Krater ist kleiner als eine Zwei-Euro-Münze uns ist mindestens zehn Zentimeter vom Scheibenrand entfernt. Für eine professionelle Reparatur durch Spezialisten wie Carglas, Scheiben-Doktor oder A.T.U. werden etwa 100 Euro fällig. Hat man eine Kasko-Police, übernimmt die Versicherung diese Kosten. Hintergrund: Geht man von einem Scheibenpreis von 500 Euro aus, hat auch die Versicherung etwas davon, wenn man auf den Austausch verzichtet. Für den Autofahrer ist die Sache also komplett kostenlos.

Thema: Reparatur | Kommentare (0)

Schwappt die Autokrise über den Teich

Samstag, 4. Oktober 2008 21:05

Die Stimmung in der nordamerikanischen Autobranche lässt sich nirgendwo besser messen als in Traverse City (Michigan) – auf den Management Briefing Seminars. Seite 1968 treffen sich hier Jahr für Jahr Vertreter von Autoherstellern, Zulieferern und Forschung. Dieses Jahr ist die Stimmung unter den 1100 Teilnehmern so trübe wie vielleicht noch nie zuvor. Kein Wunder: Der Preis für ein Barrel Öl (159 Liter) hat sich von Januar 2007 bis 2008 verdoppelt. Gleichzeitig gehen immer mehr Kreditinstitute baden, nachdem sie den Amerikanern absurde Hypotheken aufgeschwatzt haben, und die Kunden verlieren ihr Geld. Also lassen US-Bürger immer öfter ihr Auto stehen. Dieses Jahr sind sie schon 42 Milliarden Meilen weniger gefahren als ein Jahr zuvor. Sie kaufen weniger neue Autos – und wenn, sollen sie günstig und sparsam sein. Der Markt für Pick-Ups und SUV´s ist in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 19,3 Prozent zurückgegangen. Die Marke Chrysler hat 30,1 Prozent weniger Umsatz gemacht; Hummer ist um 43,6 Prozent eingebrochen, GM findet offenbar nicht mal einen Käufer für die Marke Hummer. Auch Audi Q7, BMW X3 und Mercedes G laufen schlecht – dafür ist der Absatz von Mini um 32 Prozent nach oben geschnellt, und seit der US-Markteinführung im Januar 2008 ist Daimler dort fast 14000 Smart losgeworden. Insgesamt verkaufen die deutschen Konzerne in den USA immer noch so viele Autos wie bisher.

Also alles in Butter? Nein: Mit kleineren Autos lässt sich grundsätzlich weniger Geld verdienen, und Spritspartechnik wie eine Start-Stopp-Automatik ist teuer herzustellen. Der Stahlpreis hat sich zudem innerhalb von sieben Monaten praktisch verdoppelt. Problem der US-Firmen: Die Umstellung der Produktion von große auf kleine Autos verschlingt bis zu 200 Millionen Dollar pro Fabrik. GM, Ford und Chrysler fordern 40 bis 50 Milliarden Dollar staatliche Kredite, um schnell sparsame Autos entwickeln zu können. Zulieferer stellen 70 bis 80 Prozent eines Autos her. Spätestens hier schwappt die Krise wieder nach Deutschland – zu Bosch, zu Conti, aber auch zu kleineren Firmen. TI Automotive zum Beispiel fertigt Brems- und Kraftstoffleitungen in Deutschland – da steht TI-Chef Bill Kozyra im Management Briefing Seminar und erklärt, dass die Zulieferer wohl mehr Arbeitsplätze abbauen müssen als die Hersteller. Andererseits steigt die Nachfrage nach deutscher Hochtechnologie. Ford etwa verspricht, in den nächsten fünf Jahren 750000 Benzinmotoren mit Turbolader und Direkteinspritzung zu bauen. Falls der Dieselpreis wieder sinkt, können die Europäer auch damit in Amerika richtig punkten.

Nicht nur die deutschen Konzerne verkaufen viele kompakte Autos in den USA, auch die amerikanischen. Der Ford Focus etwa läuft prima. Der neue Fiesta wird jetzt in Köln über den großen Teich verschifft, die Fertigung in Mexiko beginnt erst 2010. So lange verdient Europa Geld damit.

Und die deutschen Autofahrer? Die profitieren langfristig davon, dass US-Konzerne mehr sparsame Modelle bauen. Denn die größere Konkurrenz wird Europäer und Asiaten zwingen, gute Autos zu bezahlbaren Preisen anzubieten.

Weltuntergangsstimmung herrscht auch auf den Seminaren in Michigan nicht. Die einen Manager versuchen, die steigenden Absatzchancen in China zu beziffern, die anderen begeistern sich für das SYNC-System in neuen US-Ford-Modellen – nicht so sehr, weil es Telefon und MP3-Player mit Spracherkennung im Auto zusammenführt, sondern eher, weil Ford damit viel Geld verdienen kann.

Thema: Automarkt | Kommentare (0)

Kaskoversicherung – im Herbst kommen die Hirsche

Dienstag, 2. September 2008 13:02

Oktober und November gehören zu den Monaten mit den häufigsten Wildunfällen. Am meisten passiert laut Statistik morgens zwischen 5 Uhr und 8 Uhr und abends zwischen 17 Uhr und Mitternacht. Jährlich kommt es nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft zu mehr als 200.000 Kollisionen mit Wildtieren.

Schäden, die durch den Zusammenprall mit Haarwild entstehen, übernimmt die Teilkaskoversicherung. Nach einem Ausweichmanöver zahlt die Teilkasko dagegen nur, wenn die riskante Aktion zum Schutz von Menschen oder Sachwerten erforderlich war. Bei großen Tieren wie Reh oder Wildschwein ist eine Rettungsmaßnahme in der Regel gerechtfertigt. Wer dagegen für Kleinwild bremst, geht in der Teilkasko meist leer aus. Derselben Ansicht sind viele Gerichte.

Einfacher haben es Kunden mit Vollkaskoschutz. Ihr Versicherer zahlt für selbstverschuldete Unfälle, also auch wenn ein Tierliebhaber nach dem Ausweichmanöver im Graben landet. Die Kaskoversicherung deckt in erster Linie Unfälle mit Haarwild ab. Viele Versicherer haben den Schutz aber auf Zusammenstöße mit Nutztieren wie Kühen, Schafen oder Pferden ausgeweitet.

Thema: Versicherung | Kommentare (0)

Kaufrücktritt bei Neuwagenkauf

Freitag, 22. August 2008 15:00

Bei einem neuen Auto rechtfertigt der Ausfall der Lenkradfernbedienung keinen Rücktritt vom Kaufvertrag, urteilte das Oberlandesgericht Düsseldorf. Der Ausfall dieser Sonderausstattung mindere den Wert und die Tauglichkeit des Fahrzeugs kaum, so die Richter. (AZ I-1 U 177/06).

Thema: Recht | Kommentare (0)

Hartz-IV Empfänger gewinnt Auto

Freitag, 22. August 2008 15:00

Gewinnt ein Langzeitarbeitsloser ein Auto, besteht kein Anspruch mehr auf weitere Zahlung von Arbeitslosengeld II im Verhältnis zum Wert des Fahrzeugs. Laut Sozialgericht Dortmund muss der durch den Gewinn erzielte Wert als Einkommen angerechnet werden (AZ S 27 AS 59/07).

Thema: Recht | Kommentare (0)

Parken am Hang

Freitag, 22. August 2008 14:59

Beim Parken am Hang reicht es nicht aus, die Handbremse zu ziehen, Autofahrer, die auf einer abschüssigen Straße nicht zusätzlich den ersten Gang einlegen, handeln grob fahrlässig und riskieren Schutz ihrer Kaskoversicherung. Falls das Fahrzeug von allein ins Rollen kommt, muss der Fahrer für den Schaden voll aufkommen, entschieden die Richter des Oberlandesgerichtes Karlsruhe (AZ 19 U 127/06).

Thema: Recht | Kommentare (0)

Urlaubsreise – Ausweise für Haustiere

Freitag, 22. August 2008 13:21

Wer mit Bello und Co. auf die große Urlaubsreise gehen will, muss einiges beachten: Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der EU unterwegs sind, brauchen einen Heimtierausweis. Er ist für rund 30 Euro bei jedem Tierarzt zu haben und dient vor allem als Nachweis dafür, dass der Vierbeiner gegen Tollwut geimpft wurde. Vor Reisen nach Großbritannien, Irland, Schweden oder Malta ist zusätzlich eine Blutuntersuchung nötig. Geht die Fahrt in den Urlaub endlich los, sollten Sie für den sicheren Schutz Ihrer Lieblinge sorgen: Kleinere Tiere gehören in eine Transportbox, größere hinter ein Trennnetz oder Gitter. Regelmäßige Pausen auf längeren Strecken verstehen sich von selbst: Bello braucht Auslauf, frisches Wasser und freut sich über ein Leckerli.

Thema: Urlaub | Kommentare (1)

Seiten: zurück 1 2 3 4 5 6 ...11 12 13 weiter