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Autohersteller Brütsch Kleinstwagen

Freitag, 15. August 2008 13:30

Der damalige Egon Brütsch, ehemalige Rennfahrer und Kunststoffspezialist, entwarf Automobile die in die Gruppe der Kleinstwagen eingestuft werden können. Der zweisitzige Kleinwagen, den Brütsch, Anfang der fünfziger Jahre entwickelte, musste durch den Abnehmer Friedrich (Mitinhaber Firma Alzmetall, Maier & Friederich in Altenmarkt) noch überarbeitet werden. Dieses Automobil, der Spatz, wurde später als Victoria 250 bzw. Burgfalke FB250 bekannt.

Auch die Misserfolge des Zwerg und des Zwerg II hinderte Herrn Brütsch nicht an der Weiterentwicklung seiner Fahrzeuge. So dass schon im Jahre 1956 auf der IFMA einen türlosen Einsitzer (als dreirädiges Gefährt), die Mopetta, präsentierte (dieses Exemplar wurde leider nur 14 mal produziert). Ebenfalls wurde in dem Jahr 1956 auf der IFMA der Rollera vorgestellt, aber auch hiervon wurden nur 8 Exemplare von Brütsch gebaut, aber er fand einen Lizenznehmer.

Auch Weiterentwicklung z.b. des Spatz, der Bussard wurden nur 11 mal verkauft, ebenso das Modell Pfeil wurde nur 8 Mal bis zum Jahre 1958 gefertigt. Auch das Modell V-2 und das modifizierte Modell der V-2-N wurden nicht in sehr großen Stückzahlen produziert, so dass Brütsch im Jahre 1958 dem Autobau den Rücken kehrte.

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Autohersteller Borgward

Freitag, 15. August 2008 13:29

Der Gründer der Borgward Werke bzw. des Automobilhersteller war Carl F.W. Borgward. Dieser wurde am 10.11.1890 in Hamburg Altona geboren und war ein Sohn eines Kohlehändlers.

Er studierte Maschinenbau und beendete diese Ausbildung im Jahre 1913. Durch den Einstieg in die Bremer Reifenindustrie und der baldigen Umstrukturierung in die Bremer Kühlerfabrik Borgward & Co. wurde der Grundstein für das spätere Imperium gelegt.

Schon in den Jahren 1924 / 1925 wurden die ersten Exemplare der bekannten Blitzkarren und Goliath produziert und ausgeliefert. Im Jahre 1929 gründete Borgward mit dem Kaufmann Tecklenburg die Firma Goliath-Werke Borgward & Co. Durch die Übernahme der Hansa-Lloyde Werke expandierte die Unternehmung zu Borgward Gruppe. Zu den Hansa Lloyde Werken gehörten die Werke in Bremen und Varel. Durch die Produktion der Dreirad-Limousine Pionier konnte Borgward seinen Geschäftspartner schon im Jahre 1937 auszahlen und alleine die komplette Führung der Unternehmung fortsetzen.

Durch die gute Marktannahme des Pionier expandierte das Unternehmen soweit, dass in Bremen das damals modernste Werk enstand und ebenfalls neue Modelle eingeführt wurden. Nicht nur im Automobilbereich zeigte Borgwards ein geschicktes Händchen, auch im LKW-Bereich wurde er einer der bedeutendsten Produzenten in Deutschland.

Während der Zeit des zweiten Weltkrieges wurde die Produktion auf Kriegsmaschinerie umgestellt und es wurden für diese Zwecke Halbkettenfahrzeuge, Schützenpanzer und auch Zugmaschinen produziert.

Durch die Bombardierung im zweiten Weltkrieg und die Wirren des Krieges und der Nachkriegszeit, wurde das Werk in Bremen fast komplett zerstört. Nicht nur das das Werk zerstört wurde, Borgward geriet auch in Kriegsgefangenschaft. Diese Zeit wurde von Borgward ebenfalls produktiv genutzt und er konstruierte während dieser Zeit ein komplett neues Fahrzeug, den Borgward Hansa 1500.

Durch eine geschickte Teilung der Unternehmung in mehrere Firmen, war es Borgwards möglich meher Rohstoffzuteilungen nach den Kriegsjahren zu erhalten. Die LKW Produktion kam ebenfalls sehr schnell nach dem Krieg, im Jahre 1945, wieder in gang.

Durch das sehr erfolgreiche Angebot des Lloyd LP 300, welches unter dem VW Käfer positioniert war, könnte sehr schnell die alte Stärke des Unternehmens wieder aufgebaut werden.

Durch weitere innovative Angebote, wie z.B. einem Dieselmotor, Automatikgetriebe wurde die Unternehmung, in den Nachkriegsjahren, sehr schnell wieder einer der größten Produzenten in Deutschland.

Nicht nur im klassischen Automobil Bereich wurde Borgwards einer der führenden Unternehmer, auch im Bereich der Nutz- und Militärfahrzeuge wurde das Unternehmen ein deutschlandweiter Führer.

Den wohl größten Erfolg erreichte Borgwards durch das Modell Borgward Isabella, die über 200.000 Mal verkauft wurde.

Borgward war zwar ein begnadeter Ingenieur, jedoch kannte er sich in kaufmännischen Angelegenheiten dementsprechend weniger aus. Was langfristig leider zu einer Insolvenz führte, die wohl spektakulärste Insolvenz im Bereich der deutschen Wirtschaftsgeschichte.

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Autohersteller Bayerische Motoren Werke AG (BMW)

Freitag, 15. August 2008 13:28

Den Ursprung haben die Bayerischen Motoren Werke aus dem von Karl Rapp gegründeten Rapp Motorenwerke (im Jahre 1913). Ein weiteren Ursprung für BMW war die Gustav Otto-Flugmaschinenfabrik. Beide Unternehmen fusionierten später zu dem Vorläufer von BMW, der Bayerischen Motoren Werke. Zunächst wurde die Unternehmung im Jahre 1917, in eine GmbH fimiert, ein Jahr später wurde aus der GmbH schon eine AG, die BMW AG.

Ein wichtiger Entwicklungsschritt in dem Unternehmen wurde durch den Ingenieur Max Fritz entwickelt, es handelte sich um ein Flugzeugmotor mit einem so genannten Höhenvergaser. Der Vorteil an diese Erfindung war, dass der Motor auch in einer Atmosphäre sehr gut lief, die von der Konsistenz “dünner” war. Dies war für die Unternehmung ein solcher Mitbewerbervorteil, dass sie einen Auftrag über 2000 Motoren von der Preußischen Herresverwaltung erhielten.

Durch den Versailler Vertrag wurde es in Deutschland verboten, Flugzeuge bzw. Motoren für den Bereich herzustellen. Da dies das einzige Produkt von BMW war, entschloss sich der Hauptaktionär Castiglioni die Firma zu “verlassen” und nahm dabei den Namen bzw. die Rechte an dem Namen BMW mit. Die Firmierung der alten BMW Firma wurde in Südbremse (später Knorr-Bremse) umgewandelt.

Durch den Wechsel zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW) wurde die komplette Firmierung in BMW umgewandelt. In dieser Unternehmung wurde in den anschließenden Jahren Motorräder entwickelt. Das erste Motorrad von BMW war die R32, die von Max Friz und Martin Stolle entwickelt wurde, wird von der Konsistenz bzw. dem Aufbau auch heute noch bei aktuellen Motorrädern angewendet.

Im Jahre 1928 wurde die Fahrzeugfabrik Eisenach AG übernommen, welche den Kleinwagen Dixi herstellte. Diese wurde später in 3/15 PS bzw. DA1 umgenannt und war das erste Serien-Automobil in Eisenach.

Während des zweiten Weltkrieges wurde komplett auf Kriegsmaschinerie umgestellt. Es wurden Motorräder und ebenfalls Flugmotoren hergestellt, die dem jeweiligen Kriegszweck dienen sollten. Zwischen den Jahren 1937 und 1942 wurde für den Krieg das Modell 325 gebaut.

Nach dem zweiten Weltkrieg und der Übernahme des Werkes in Eisenach durch die Sowjetunion musste die Unternehmung fast wieder aus dem Nichts aufgebaut werden. Die Hauptfabriken waren zerstört bzw. demontiert. BMW hielt sich in der Nachkriegszeit durch die Produktion von Motorrädern, Kochtöpfen und auch Fahrzeugbremsen über Wasser.

Erst ab dem Jahre 1951 konnte das erste Nachkriegs-Automobil vorgestellt werden. Dies war jedoch ein “Luxusmodell” mit 6 Zylindern (später ein V8-Motor). Durch einen rückläufigen Motorradabsatz Mitte der 50er Jahre, bot die BMW Unternehmung ab dem Jahre 1955 die bekannte Isetta im Programm an.

Spektakuläres gab es auch in den folgenden Jahren, durch eine verhinderte Übernahme durch die Belegschaft, Kleinstaktionären, BMW Händlern und ebenfalls mit dem Kohlenhändler Erich Nold / Darmstädter Aktionärs erreicht hatte wurde die Unternehmung nicht von der Daimler-Benz AG übernommen.

Durch den Einstieg des Industriellen Herbert Quandt bzw. die Quandt Gruppe bekam BMW wieder ausreichende finanzielle Mittel für die Entwicklung einen neuen Mittelklasse-Modells zusammen. Von nun an ging es bergauf.

Durch die Rover Übernahme gab es jedoch auch bei BMW starke Probleme, welches BMW Milliarden Euro kostete. Im Endeffekt wurde dann die Notbremse gezogen und MG-Rover wurde für eine symbolische Summe von 5 Pfund an eine britische Investorengemeinschaft verkauft. Land Rover ging für einen höheren Preis an Ford. Nur die Kleinwagen Marke Mini verblieb bei der BMW Group.

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Autohersteller Barkas

Freitag, 15. August 2008 13:28

Die Unternehmung Barkas geht aus dem Zulieferer für die Unternehmung DKW (Frankenberg / Sachsen) zurück. Der Unternehmer der Barkas gründete, war Jorgen Skafte Rasmussen.

Im Jahre 1933 zog aus Kapazitätsgründen der Betrieb und die komplette Unternehmung nach Hainichen um und firmierte ab dato Framo Werbe Hainichen. Seid dem Jahre 1957 wurde der Betrieb umfirmiert und hieß seid dem VEB Barkas – Werke Hainichen. Schon im Jahre 1958 zog der Betrieb ein weiteres Mal um, diesmal nach Karl-Marx-Stadt. Ebenfalls wurde die Firmierung wieder an den neuen Standord angepasst, was aus einer Fusion von weiteren Betrieben auch als sinnvoll erachtet werden kann, auf die Firma “VEB Barkas-Werke Karl-Marx-Stadt”.

Der bis zum Jahre 1961 hergestellt Barkas V901 (vorher Framo V901), wurde durch ein völlig neu entwickelten Barkas B 1000 abgelöst. Der Vorteil von dem Barkas B 1000 war es, dass er vielseitig einsetzbar war. Dieser Fahrzeugtyp war sehr robust, was durch seine einfache Bauart zu erklären war. Ein weiterer Vorteil dieses Typs war, dass er in vielen Bereichen eingesetzt werden konnte, und auch wurde. Somit ergaben sich eine Menge an Anwendungsbereichen, wie z.B. Pritschen, Kleinbusse, Abschleppwagen usw..

Im Jahre 1991 wurde dann die komplette Produktion dieser Fahrzeuge eingestellt. Heutzutage findet man nur noch selten sehr gut erhaltende Barkas, dies hat mit dem sehr starken Wertverlust, wie auch mit der starken Beanspruchung im Bereich der typischen Anwender (dem Handwerksbetrieb) zu tun.

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Autohersteller Automobilwerk Zwickau

Freitag, 15. August 2008 13:27

Automobilwerk Zwickau

Hier wurde von 1958 bis zum Jahre 1990 wohl das bekannteste Automobil der ehemaligen DDR hergestellt, der Trabant.

Insgesammt wurden von 1958 bis zum Jahre 1990 über 3 Millionen Autos hergestellt und ausgeliefert. Vor dem Trabant wurde im Automobilwerk Zwickau der bekannte P70 hergestellt, dies in den Jahren 1955 bis 1959. Es war der erste serienmäßige Auto, dass eine Karosserie aus einem Holzgestellt mit einer Beplankung aus Kunststoff hatte.

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Autohersteller Automobilwerk Eisenach (AWE)

Freitag, 15. August 2008 13:26

Automobilwerk Eisenach (AWE)

Die Automobilwerke Eisenach gehört zu den ersten Unternehmen in Deutschland die Automobile herstellten. Die Automobilwerke wurden im Jahre 1896 (3.12.1896) von Heinrich Ehrhardt als Aktiengesellschaft gegründet. Für den ersten Weltkrieg wurden als Erstes Geschütze und auch Fahrräder hergestellt. Jedoch schon im Jahre 1898 wurden die ersten “Wartburgs” hergestellt. Ihr damaliges Vorbild war der franzözische Zweizylinder “Decauville” für den Herr Ehrhardt die Lizenz gekauft hatte.

Das Werk in Eisenach wurde von Gustav Ehrhardt (Sohn des Gründers) geleitet, es hatte schon Ende des 19.Jahrhunderts mehr als 1300 Arbeitnehmer. Nach Verlusten und auch Meinungsverschiedenheiten zog sich die Familie Ehrhardt schon im Jahre 1903 aus der Unternehmung zurück, jedoch nahm sie die Rechte an der Decauville Lizenz mit. Im gleichen Atemzug fand eine Umbezeichnung der Artikel und auch eine Neueinführung einer neuen Marke statt. Die “Dixi” wurde nun der Brandname der Unternehmung und bedeutete so viel wie “ich habe gesprochen”.

Durch den ersten Weltkrieg wurde die komplette Produktion von Autos für die Bevölkerung eingestellt und umgestellt auf eine militärische Produktion (Heereslastwagen, Munitionswagen,….). Erst im Jahre 1919 wurde dann die klassische Produktion von Automobilen wieder aufgenommen. Da im Jahre 1921 eine wirtschaftliche Krise bestand, fand eine Fusion zwischen der Fahrzeugfabrig Eisenach AG und der Gothaer Waggonfabrik statt.

Durch die wirtschaftliche Krise im Land, stellte Dixi seine Produktion auf Kleinwagen um, in dessen Folge der Typ 3/15 DA1 produziert wurde. 1928 wurde die Gothaer Waggonfabrik von den Bayerischen Motoren Werke AG und somit ebenfalls die Marke Dixi übernommen.

Die Marke Dixi 3/15 wurde kurzerhand in den neuen Namen BMW 3/15 PS umgetauft. 1931 erfolgte bereits eine Produktion in Höhe von 25.000 Kleinwagen. Der Lizenzvertrag der mit ebenfalls Austin bestand wurde im Jahre 1932 von BMW gekündigt. Kurzerhand später wurde der 3/20 AM – 1 eingeführt, der in mehreren Stufen weiterentwickelt wurde.

Da die Kleinwagenproduktion für BMW zu unrentabel wurde, änderte sie die Geschäftspolitik bzw. die Produktionspolitik und begann die Entwicklung und auch die Produktion von Autos mit einem 6-Zylinder Motor und einem Hubraum zwischen 2-3,5 Litern. Durch das Bevorstehen des zweiten Weltkrieges wurde die komplette Produktion umgestellt. Es wurden ab 1941 nur noch Motorräder für den Kriegsgebrauch produziert. Ebenfalls wurde eine neu gegründete Flugmotorenfabrik gegründet, diese war für die Fertigung von Flugzeugmotoren zuständig (dies unter Firmierung: BMW Flugmotorenfabrik Eisenach GmbH).

Da dies natürlich auch den Kriegsgegnern nicht verborgen blieb, wurde bis zum Kriegsende das Werk bis auf 60% zerstört. Durch das Ende des zweiten Weltkrieges gingen die kompletten Führungsgremien an die damalige Besetzungsmacht, an Russland. Die Leitung übernahm die SMAD und die Fahrzeugfabrik wurde von der sowjetischen Aktiengesellschaft AWTOWELO geführt.

Da kurz nach dem Krieg sich keiner ein Auto leisten konnte, wurde die Produktion umgestellt und es wurden Leiterwagen mit Stahlspeichen-Rädern hergstellt. Ebenfalls wurde Aluminiumgeschirr produziert.

Erst im Jahre 1948 wurde eine neue Autoproduktion im klassischen Stil wieder aufgenommen, es handelte sich um den BMW 340. Dieser wurde in den Folgejahren noch weiter zu dem so genannten EMW 340-2 weiterentwickelt (jedoch nur in kleiner Stückzahl 25.000 produziert).

1951 wurde es dem Werk gerichtlich untersagt den Namen BMW weiter zu verwenden. Im Jahre 1952 wurde das Werk von der damaligen DDR verstaatlicht und in Eisenacher Motorenwerk (EMW) umbenannt.

Erst im Jahre 1953 erhielt das Werk den endgültigen Namen VEB Automobilwerk Eisenach (AWE). Erst im Jahre 1955 wurde der erste “Wartburg” auf den Markt gebracht, der auf der gleichen Technik und dem gleichen Motor wie der F9 basierte.

Durch dei Wiedervereinigung wurde das Unternehmen im Jahre 1991 von der Treuhandanstalt geschlossen. Es war durch den westlichen technischen Fortschritt in der Produktion und in den Produktionsmethoden nicht mehr wirtschaftlich.

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Autohersteller Audi

Freitag, 15. August 2008 13:25

Die Unternehmung die zur heutigen Audi AG mit dem Hauptsitz in Ingolstadt geführt hat, geht auf das Jahr 1909 zurück. Das damalige Unternehmen wurde durch den Unternehmer August Horch in Zwickau gegründet.

Die erste Firmierung im Jahre 1909 lautete “August Horch Automobilwerke GmbH”. Dadurch, dass Herrn Horch durch seine vorherige Firma “August Horch & Cie” die Verwendung des Nachnamens in einer neuen Firmierung untersagt wurde, musste die Firma im Jahre 1910 umgetauft werden, sie nannte sich seid dem “Audi Automobilwerke GmbH”. Audire stammte aus dem lateinischen und bedeutete “Hör zu” oder eben “Horch”, welches der Nachname vom Gründer im Lateinischen war, die Befehlform zu diesem Begriff war “audi”.

Seid dem Jahre 1910 (genauer gesagt im Juli 1910) wurden die ersten Fahrzeuge die das Werk verließen mit der Marke Audi betitelt. Schon 5 Jahre später wurde aus der damaligen Audi Automobile GmbH eine Aktiengesellschaft. Jedoch hatte diese im Jahre 1928 so starke Schwierigkeiten, das eine Übernahme durch den DKW statt fand.

1932 schlossen sich dann die Kraftfahrzeughersteller Audi, DKW, Horch und Wanderer zur neuen bekannten Auto Union mit den vier Ringen zusammen. Dies bedeutete gerade im Bezug auf die Weltwirtschaftskrise Potenzial für Einsparungen, was auch der Grund für den größeren Zusammenschluss inne hatte.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde im sowjetisch besetzten Bereich die Auto Union AG aufgelöst und somit zerschlagen. Im westlichen Deutschland wurde eine Firmierung komplett neu aufgebaut, dies aber unter dem alten Namen. Im Westen wurde dann dort der DKW mit Mitarbeitern aus beiden Bereichen (Ost wie West) produziert. Die Mitarbeiter aus den östlichen zerschlagenden Werken setzen sich nach Ingolstadt ab und halfen bei der neuen Produktion fleißig mit.

Ab 1958 wird Stück für Stück das Unternehmen von der Daimler Benz AG das Unternehmen übernommen, welches jedoch 1964 komplett durch die Volkswagen AG übernommen wird. VW übernimmt das alte Logo der Auto Union, mit den vier Ringen und ebenfalls den Namen Audi und kombiniert diese Beiden Bereich zu einer neuen Typenbezeichnung. 1965 rollt der erste “neue” Audi vom Band in Ingolstadt. Später wurden die Fahrzeuge mit ihrer jeweiligen PS Anzahl betitelt , wie der Legendäre Audi 80, Audi 60 usw.)

Im Jahre 1969 fusionierte die Audi Union GmbH mit der NSU AG, die neue Unternehmung heißt nun Audi NSU Auto Union AG. Dadurch das der Markenname bereits seid dem Jahre 1977, durch das Auslaufen des NSU Ro 80, vom Markt verschwindet, wurde die Audi NSU Auto Union AG 1985 unter dem Namen Audi AG umfirmiert.

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Autohersteller Amphicar

Freitag, 15. August 2008 13:17

Ursprünglich sollte für die Amerikaner ein Freizeitauto konstruiert werden, was ebenfalls auch schwimmen konnte. Aus diesem Grunde wurde in Amerika die so genannte Amphicar Corporation gegründet.

Die eigentliche Herstellung fand aber in den Jahren 1963 bis zum Jahre 1968 in Berlin statt. Die Autos die nicht nur fahren konnten, sollten über Wohnwagen und Bootshändler vertrieben werden.

3500-3700 Fahrzeuge wurden von diesem Typ in Berlin leider nur hergestellt, denn das Produkt war für den amerikanischen Markt ungeeignet. Es war für die Zielgruppe zu klein und auch der Heckmotor war nicht gerade unanfällig. Ebenfalls konnten sich Sondermodelle für z.B. den Katastrophenschutz usw. nicht durchsetzen. Da nur 3500-3700 Fahrzeuge hergestellt wurde, und nicht wie geplant 25.000 Stück, wurde es für die Firmengruppe Quandt ein Minusgeschäft. Diese hatten 1960 die Fertigungslizenzen des Modells erstanden.

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Autohersteller Aktiengesellschaft für Automobilbau

Freitag, 15. August 2008 13:15

Aktiengesellschaft für Automobilbau (AGA)

Die Aktiengesellschaft für Automobilbau war eine Produktionsfirma die z.B. Fahrzeuge verschiedener Typen herstellte. Z.B. entwickelte es Cabriolets (den 6/20 PS Typ C Tourenwagen aus dem Jahre 1921), Nutzfahrzeuge (den 6/20 PS aus dem Jahre 1923) und auch Rennwagen (vom Typ 6/30 PS Targa Florio).

Das Unternehmen wurde im Jahre 1920 in Berlin – Lichtenberg als Aktiengesellschaft gegründet. Ihr vornehmliches Ziel war es, Fahrzeuge im hoher Stückzahl, und somir für viele erschwinglich, zu produzieren. 1922 wurde das Unternehmen durch Hugo Stinnes übernommen und in sein Unternehmen integriert. 1925 endet jedoch nach wirtschaftlichen Problemen die Unternehmung in einem Konkurs.

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Autohersteller Adler

Freitag, 15. August 2008 13:12

Adlerwerke

Die Adlerwerke vormahls H.Kleyer AG, ist eine ehemalige Maschinenfirma die Ihren Hauptsitz in Frankfurt a.M. inne hatte. Sie stellte Büromaschinen, Fahrräder, Autos und auch Motorräder her.

Wie der Name schon sagt, wurde die Firma von einem Herrn Kleyer (Heinrich Kleyer) im Jahre 1886 gegründet. Bis zum Jahre 1889 wurde die Produktion soweit ausgeweitet, dass 600 Arbeitsplätze entstanden. Diese produzierten ebenfalls klassische Dreiradwagen und die so genannten Voiturette – Autos.

Die Firma expandierte so stark, dass sie im Jahre 1895 zu einer Aktiengesellschaft umfirmiert wurde und ebenfalls eine Dividende von 20 % auszahlen konnte. Ihr Grundkapital lag bei 2,5 Millionen Mark.

Die langfristige Haupteinnahmequelle der Adlerwerke sollte sich dann in Zukunft soweit verändern, dass Büromaschinen den Hauptteil der Einnahmenseite bildeten. In der Zeit von 1907 bis nach dem 2 Weltkrieg wurde sogar auf die Produktion von eigenen Motorrädern komplett verzichtet, obwohl 1909 eigene Prototypen von Luftschiffmotoren vorgestellt worden sind. Jedoch zählte bis vor den zweiten Weltkrieg die Adlerwerke als größter Vorkriegs – Automobilhersteller in Deutschland.

Nach dem zweiten Weltkrieg (1949) stellten dann die Adlerwerke wieder eigene Motorräder und Motorroller her.

Später gab es dann mit der Firma Triumph einen Zusammenschluss zur Triumph-Adler AG. Diese wurde jedoch 1957 von der Firma Grundig übernommen. Grundig gab die Anteile dnn später an Volkswagen und Olivetti ab. Diese beschränkten sich jedoch weiterhin auf Büromaschinen.

Das bekannstesten Auto aus den Adlerwerken waren der Adler MB 250, der Adler Trumpf Junior und der Diplomat.

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