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Schadenfreiheitsklasse

Schadenfreiheitsklassen - SF-Klassen - Schadenfreiheitsrabatt


Eine Schadenfreiheitsklasse oder auch SF-Klasse genannt, gibt Aufschluß darüber, wieviele schadenfreie Jahre Ihnen auf die Versicherungsprämie in Form eines Rabattes gewährt werden. In Ihrer aktuellen Prämienrechnung können Sie Ihren Schadenfreiheitsrabatt ersehen.
Fahranfänger erhalten automatisch die Schadenfreiheitsklasse 0, das entspricht einer Prozentsatz Ihrer Prämie von 240%. Falls Sie erstmals ein Auto auf Ihren Namen anmelden, haben aber mindestens schon 3 Jahre den Führerschein, werden Sie in die günstigere Rabattklasse ½ eingestuft.

Wenn Sie mit dem versicherten Fahrzeug einen Schaden über die KFZ-Versicherung regulieren lassen, werden Sie im folgenden Jahr in eine oder mehrere Schadenfreiheitsklassen zurückgestuft. Das kann pro Jahr einige hundert Euro ausmachen.

Bei einigen Fällen gibt es Sonderregelungen bei der Einstufung:

- Vertragsunterbrechung
- Zweitwagen
- Fahranfänger
- Partnerregel

Schadenfreiheitsrabatte

Die Versicherungsprämie für die Haftpflicht- und Kaskoversicherung kann durch den Schadenfreiheitsrabatt auf maximal 30 Prozent sinken.

Die Höhe der Versicherungsprämie wird unter anderem anhand dieser Schadenfreiheitsklassen errechnet. Ein Nachlass ist umso höher, je höher die Schadenfreiheitsklasse ist.

Übertragung des Schadenfreiheitsrabattes auf eine andere Person

Eine Übertragung des Schadenfreiheitsrabattes auf eine andere Person ist bei den meisten Versicherungen möglich.

Der Rabatt bestimmt den Preis

Kleinere Schäden sollte man lieber selbst bezahlen - das kann jede Menge Geld sparen.

Das System des Schadenfreiheiheitsrabatts (SF) funktioniert nach dem Prinzip "Zuckerbrot und Peitsche". Wer ohne Schaden bleibt, wird mit Preisnachlässen belohnt. Unfallfahrer werden mit Preiserhöhungen betraft. Fahranfänger starten in der Regel in der SF 0. Mit jedem Jahr ohne Schaden arbeitet man sich eine Schadenfreiheitsklasse vor. In der Vollkasko gilt das gleiche Prinzip. Es geht dabei um viel Geld. So zahlt man in der SF 0 zum Beispiel 1.380 Euro (230 Prozent einer 600 Euro Grundprämie) für die Haftpflicht. Nach einem unfallfreien Jahr ist die SF 1 erreicht, und es werden nur noch 600 Euro fällig, ab der SF 22 beträgt die Prämie lediglich 200 Euro. Eine feine Sache.

Aber: Nach einem Unfall zahlt man sofort wieder mehr. Da kann es sehr viel Sinn machen, die Rechnung für kleinere Schäden selbst zu begleichen, und man rettet so die gute SF-Klasse.

Gut ist dran, wer den von vielen Versicherungen angeboteten Rabattretter SF 25 hat. Wer in der besten Schadenfreiheitsklasse fährt, landet nach einem Unfall lediglich in der SF 22 und bleibt damit bei der 30-Prozent-Prämie. Dieser Tarif ist nur einige Euro teurer als die Normal-Police. Nach einem weiteren Unfall geht es dann jedoch bergab. Viele Gesellschaften bieten einen Rabattschutz an. Der ist zwar deutlich teurer (je nach Anbieter 7,5 bis 20 Prozent Aufschlag), verlangt als Voraussetzung aber lediglich die Stufe SF 4 und zieht nach Unfällen keine Rückstufung nach sich.

So funktionieren die Schadenfreiheitsklassen

unfallfreie Jahre Haftpflicht Vollkasko
  SF-Klasse Beitrag in % SF-Klasse Beitrag in %
Malusklasse SF M 245 SF M 160
Anfänger SF 0 230 SF 0 125
Sonderstufe SF S 155 --- ---
Sonderstufe SF 1/2 140 SF 1/2 115
1 SF 1 100 SF 1 100
2 SF 2 85 SF 2 85
3 SF 3 70 SF 3 80
4 SF 4 60 SF 4 70
5 SF 5 55 SF 5 65
6 SF 6 55 SF 6 60
7 SF 7 50 SF 7 60
8 SF 8 50 SF 8 55
9 SF 9 45 SF 9 50
10 SF 10 45 SF 10 50
11 SF 11 45 SF 11 45
12 SF 12 40 SF 12 45
13 SF 13 40 SF 13 45
14 SF 14 40 SF 14 40
15 SF 15 40 SF 15 40
16 SF 16 35 SF 16 40
17 SF 17 35 SF 17 40
18 SF 18 35 SF 18 35
19 SF 19 35 SF 19 35
20 SF 20 35 SF 20 35
21 SF 21 35 SF 21 35
22 SF 22 30 SF 22 35
23 SF 23 30 SF 23 30
24 SF 24 30 SF 24 30
25 SF 25 30 SF 25 30

Sonderstufe SF M
Das M steht für "Malus", abgeleitet vom lateinischen Wort "Malum", was "das Schlechte" bedeutet. In die SF M werden etwa Fahranfänger SF 0 nach einem selbst verschuldeten Unfall eingestuft.

SF 1/2 und SF S
In die SF 1/2 kommt man aus der Stufe 0 (Fahranfänger), wenn zu Beginn des neuen Versicherungsjahres noch keine zwölf Monate seit Vertragsabschluss vergangen sind. Wer in der SF 1 fährt, wird nach einem Unfall in die SF S zurückgestuft.

SF-Verbindlichkeit
Beim Wechsel der Versicherung ist die bisherige SF-Klasse für die neue Assekuranz verbindlich. Da die Versicherungen aber die SF-Prozente teilweise unterschiedlich staffeln, bleibt der alte Schadenfreiheitsrabatt nicht immer der gleiche. Deshalb sollte man vor dem Wechsel nachfragen.







Jährlich steigen die Strompreise. Ein Tarifvergleich der Stromanbieter kann mehrere hundert Euro pro Jahr an Stromkosten einsparen. Hier lassen sich zum Beispiel die Stromanbieter Magdeburg vergleichen. Ein eventueller Wechsel zu einem anderen Anbieter kann online beantragt werden. Der neue Anbieter kümmert sich um alles. Sie brauchen nichts tun. Auch ein Gasvergleich mit anschließendem Wechsel kann sich lohnen. Dieser funktioniert genauso und es besteht kein Risiko.

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